Von Konstanz nach Tobel

Anstatt am südlichen Ende des Bodensees in Rorschach in den Jakobsweg einzusteigen bietet es sich als Alternative an, von Konstanz am Westufer aus zu starten und über den Schwabenweg nach Einsiedeln zu wandern. Ausgangspunkt ist dann das Konstanzer Münster, das schon im Mittelalter als Sammelpunkt für viele Wallfahrer aus dem Schwabenland und aus weiter östlich gelegenen Regionen diente. Konstanz selbst, schon ausgezeichnet durch seine Lage am Bodensee, ist insbesondere mit seiner mittelalterlichen Altstadt und den reichhaltigen Sakralbauten selbst eine Reise und für den Pilger sicherlich auch einen Tag des Aufenthaltes wert.
Ein letzter Blick auf den Bodensee

Nach einem letzten, wunderschönen Blick zurück auf den Bodensee, etwa von der sehenswerten Heiligkreuzkapelle in Kreuzlingen aus, gehen Sie auf zum Teil historischen Saumwegen nach Märstetten. Lichte Wälder und freundliche Höhen sowie sich liebevoll in die Landschaft einpassende Felder sind die vorherrschenden Charakteristika des heutigen Wegs. Sehenswert am Wegrand ist besonders das Schloss Altenklingen. In Märstetten fallen besonders die Jakobskirche – immer wieder trifft man auf den Jakobswegen auf Reminiszenzen an den Heiligen Jakobus – und das Hohe Haus, ein beeindruckendes Fachwerkgebäude aus dem 17. Jahrhundert, ins Auge.
Durch das Fachwerkstädtchen Amlikon

Sie laufen weiter zum Fachwerkstädtchen Amlikon und setzen dort über die Thur. Der Weg ist hier übrigens so hervorragend markiert, dass man fast keine Karte benötigt. Sie berühren nun noch eine ganze Reihe von Orten, die sich allesamt durch ihre pittoresken Fachwerkbauten wie z.B. Haus zum Bollsteg in Affeltrangen und durch schöne alte Kirchen und Kapellen auszeichnen, etwa St. Jakob (schon wieder!) in Lommis oder die alte Johanniter-Komturei mit Kirche in Tobel.




