Von Interlaken nach Amsoldingen

Der Sage nach wurde Interlaken besonders üppig bedacht, als einer von Gottes Engeln den Auftrag erhalten hatte, die Erde zu schmücken. Nehmen Sie sich die Zeit, dem ästhetischen Gehalt dieser Legende über die Stadt zwischen Thuner und Brienzer See in Westen und Osten sowie Guggihürli im Norden und Schilthorn im Süden auf den Grund zu gehen. – Es lohnt sich. Auch Klosteranlage und Schloss in Interlaken selbst sind einen Besuch wert. Hier lohnt es sich, einen Extratag zu bleiben, allerdings ist die Stadt recht belebt.
Vorbei an den Beatushöhlen

Wenn Sie sich an Natur und Architektur dann satt gesehen haben gilt es, Interlaken nach Westen über Unterseen Richtung Thuner See und Merligen am See zu verlassen. Ab Unterseen wandern Sie auf Feld- und Waldwegen und wieder in Ruhe und relativer Abgeschiedenheit nördlich des Thuner Sees. Lediglich relative Ruhe deshalb, weil der See wie auch die umliegenden Kiefernwälder, das Flachmoorgebiet am See und das Sundbachdelta beliebte Ausflugsziele sind. Auf dem Weg nach Merligen passieren Sie die weitläufigen Beatushöhlen am urwüchsigen Beatenberg. Im Mittelalter war dies ein hoch angesehener Wallfahrtsort, der auch heute noch rege besucht wird, soll doch in den Höhlen der Heilige Beatus gelebt haben.
Mit dem Schiff oder zu Fuß nach Amsoldingen

In Merligen haben Sie die Möglichkeit, Thun per Schiff direkt anzulaufen oder den Wanderweg über Gunten und Oberhofen zu nehmen. Für die Wanderung sprechen das romantische Schloss Ralligen, das alte Dorf Sigriswil, das Schloss Oberhofen, das Hüneggschloss und ein schöner Wanderweg mit vielen tollen Ausblicken über den See. Ab Thun wandern Sie noch über den Strättlighügel, eine mächtige Moräne des ehemaligen Aaregletschers, durch das bewaldete Glütschbachtal und schließlich entlang eines Höhenweges über Obstbaumwiesen und kleine Wälder bis nach Amsoldingen.




