Von Strecno nach Chata Vrátna
Die nördliche Malá Fatra (Kleine Fatra) ist touristisch intensiver erschlossen, als der gestern durchwanderte südliche Bereich. Durch wechselnde Anteile unterschiedlicher Gesteinsarten wie Kalkstein, Dolomit, Quarz und Sandstein ergibt sich zusammen mit den grasigen Kuppen aus hartem Granit ein vielfältig gegliedertes Gebiet. Nicht verwunderlich ist, dass sich hier auch eine reichhaltige Flora und Fauna entwickelt hat. Seit 1988 ist die, nach seiner höchsten Erhebung dem Veľký Kriváň (Großer Krivan) benannte Krivánska Fatra Nationalpark.
Aufstieg zur Suchý Hütte
Der einstündige Weg zu einem älteren Siedlungsplatz einer zweiten Burg (Starý Hrad) und der nachfolgende, zweistündige Aufstieg zur Chata pod Suchým führen die Dramatik des engen, schluchtartigen Waag-Durchbruchs sichtbar vor Augen. So überblicken Sie einen großen Teil der Schleife, die der Fluss durch das Gebirge zieht aus der Vogelschau. Neue Perspektiven ergeben sich auf die mittelalterliche Burgruine Strečno sowie die abenteuerliche Verkehrswegführung von Bahn und Straße.
Abwechslungsreiche Kalkspitzen
Kalkreiche Landschaften sind bekannt für ihre außerordentliche Fülle und Vielfalt auch seltener Pflanzen. So trägt auch der Gebirgsstock des Suchý, den Sie jetzt besteigen, eine reiche Flora am Rande der Baumgrenze und darüber. Der Weg über den Grat der Kalkgipfel ist zudem außerordentlich aussichtsreich, wenn auch steinig. Immer wieder werden einfache Kletterpartien über scharfkantiges Gestein nötig. Nach der Kletterei wirkt der folgende Bergweg über die grasigen Höhen geradezu erholsam, wenn auch zwei anstrengende Aufstiege noch einige Schweißtropfen kosten mögen.







