Von Bad Gandersheim nach Seesen
Vom Sole-Heilbad Gandersheim wandern Sie noch einmal über bewaldete Rücken aus Muschelkalk und fruchtbare Lößebenen, typische Elemente des Weser- wie des Leineberglandes, nach Seesen am Harz. Zunächst Wald, dann eine weite Hochfläche, die reiche Ausblicke erlaubt und schließlich der Abstieg in ein kleines Tal, an dessen Ende Sie Ihr Etappenziel finden werden, bestimmen den heutigen Wandertag.
Über eine kreidezeitliche Rumpffläche ...
(…) Nach kurzem Anstieg erreichen Sie eine freie Hochfläche, von der man einen schönen Ausblick hat. Die Horizontfläche ist hier auffällig eben – sie ist ein Überbleibsel der kreidezeitlichen Rumpffläche. Das tropisch warm-feuchte Klima der Kreidezeit führte auf Grund der vorherrschenden chemischen Verwitterung zu ebenen Formen. In den Kaltzeiten wurden dagegen Täler eingeschnitten und Schichtstufen herauspräpariert, denn kaltes Klima erzeugt durch Frostsprengung und starke Wasserführung bei der Schneeschmelze steile und scharfe Formen. (…)
... bis an den Rand des Harzes
(…) Biegen Sie auf einen Schotterweg nach links in den Wald ab, bevor Sie eine Stromleitung unterqueren. Es geht auf diesem Weg immer bergab, und schließlich stoßen Sie in einem Tälchen auf eine Wiese. Gehen Sie weiter nach Bilderlahe talabwärts. An einer Abzweigung geht es links bergauf zur Burgruine Wohlenstein. Die Betonung liegt auf „Ruine“, denn es ist kaum mehr etwas von der Burg zu sehen, und ein Umweg zur Besichtigung lohnt sich nicht wirklich. (…)







