Von Oelsnitz nach Markneukirchen
Durch MühlentalMühlental ist kein Tal, sondern ein von vielen Bächen durchzogenes, land- und forstwirtschaftlich genutztes Bergland südöstlich von Oelsnitz. Von Dorf zu Dorf oder von Tal zu Tal wandern Sie im Mühlental inmitten der Felder und ausgedehnten Wälder auch nach Marieney. Über Berg und Tal geht es weiter nach Adorf, zurück ins Elstertal und hoch über dem Tal eines Nebenbachs der Weißen Elster, dem Schwarzbach, wandern Sie bis Markneukirchen am Markneukirchener Berg mit aussichtsreicher Anhöhe. Wer sich seit dem 17. Jahrhundert heimischen und bis heute sehr erfolgreichen Musikinstrumentenbau interessiert, steigt in die Stadt hinunter.
Ruhige, schöne Natur
(...) Von der Höhe (Eisenleithe) führt der Weg wieder abwärts durch Felder und Wiesen. Bei schönem Blick auf neue, bewaldete Berge gehen Sie dann erst am Waldrand entlang und in den Wald. Ein wunderbarer Waldweg mit blütenreichen Wegrändern führt eben bis sanft abwärts wieder in ein Bachtal, durch das sich ein Sträßchen zieht. Rechts herum auf breitem Schotterweg und auf dem Sträßchen wieder rechts (links kämen Sie nach Hermsgrün) erreichen Sie eine Gabelung. Dort gehen Sie noch einmal rechts Richtung Leubetha und Adorf. (...)
Adorf
(...) Der alte Ort liegt malerisch auf einem Bergsporn hoch über dem Elstertal, nur wenig abseits vom Weg. Die St. Michaeliskirche am Fuß des längsten vogtländischen Marktplatzes war vom Wanderweg aus schon mehrfach zu sehen. Wenn Sie sich etwas Zeit zur Besichtigung gönnen wollen, gehen Sie hier rechts herunter zur Elsterstraße, queren sie und nehmen den, durch die Felswand führenden Treppenweg halb rechts aufwärts zum Markt. Symbolwert hat der Euregio Brunnen aus dem Jahr 1999, der hier nahe dem Dreiländereck aus bayrischen, böhmischen und sächsischen Graniten erbaut wurde. Gleich hinter dem Rathaus finden Sie ein kleines, aber sehr informatives Museum in den Mauern des historischen Freiberger Tors. (...)
Wie geht es weiter
Eine vollständige Wegbeschreibung finden Sie im Wanderführer
Fotos
Mit freundlicher Genehmigung von Martin Simon.







