Von Markneukirchen nach Aschberg
Grenzweg ins Erzgebirge Gemütlich wandern Sie vom Markneukirchener Berg nach Landwüst, stimmungsvoll liegen die einsamen, dicht bewaldeten Höhen des Oberen Vogtlandes weiter südlich, weit reicht der Blick vom Wirtsberg über die nahe tschechische Grenze hinweg bis ins Egerland und zum Kaiserwald. Der Weg führt dicht zur tschechischen Grenze. Pozor! Státni Hranice (Achtung Staatengrenze) warnen noch immer Schilder vor unbefugtem Grenzübertritt, auch wenn die Grenze heute offen ist. Den tiefen Einschnitt, den der Bach Zwota im Gebirge hinterlassen hat, definieren die Geographen als Grenze zwischen Erzgebirge und dem Elstergebirge des Vogtlands.
Blicke vom Wirtsberg
(...) Am Museum vorbei gehen Sie im Dorf weiter aufwärts, passieren die Kirche und gelangen an ein Rondell (Wendeplatz) am höchsten Punkt. Ruhebänke unter Bäumen fordern bei bester Aussicht geradezu zum Verweilen auf. Hier links nur ein wenig weiter aufwärts gehend erreichen Sie die Kuppe des Wirtsbergs mit einem interessant gestalteten Aussichtspavillon. Die Rundumsicht über Egerland und Kaiserwald, Vogtland und Erzgebirge ist berauschend. (..)
Die schönste(n) Aussicht(en) des Vogtlands
(...) Am Grenzstein 8/8 in 874m Höhe steht die Paul-Apitzsch-Bank. Der Lehrer, Wanderer, Schriftsteller und vogtländische Heimatforscher Paul Apitzsch (1873 bis 1949), war überzeugt, an dieser Stelle den „bedeutsamsten Ausblick des gesamten Vogtlandes und seiner Nachbargebiete“ gefunden zu haben. Für seine Zeit mag er recht gehabt haben, aber da gab es ja auch noch nicht den erst 1999 errichteten Aussichtsturm (Otto Hermann Böhm Turm) am Gipfel den Sie wenig später erobern werden. (...)
Wie geht es weiter
Eine vollständige Wegbeschreibung finden Sie im Wanderführer
Fotos
Mit freundlicher Genehmigung von Martin Simon.







