Vom Großer Inselsberg nach Oberhof
Vom Trockenberg zur Quellwiese Nach kurzen, aber steilen Auf- und Abstiegen über den Trockenberg und Kleinen Jagdberg wandern Sie ohne nennenswerte weitere Höhenunterschiede zunächst bis zur Ebertswiese. Unterwegs beeindrucken wieder die vielen alten Grenzsteine sowie ein Dreiherrenstein. Ein herausragendes steinernes Zeugnis vergangener Zeit ist das Possenröder Kreuz, über dessen Herkunft allerdings nichts bekannt ist. Ob es sich um ein Sühnekreuz handelt oder, aufgrund der Aufschrift Possenrod, um einen Hinweis auf eine frühere Rodung, bleibt im Dunkeln. Fest steht, dass es an einer Wegekreuzung aufgestellt ist, an der eine früher wichtige Straße das Gebirge überquerte. Die Hohe Straße oder Roter Weg war Teilstück des Handelswegs von Erfurt nach Frankfurt am Main.
Zum größten Wasserfall im Thüringer Wald
An der Ebertswiese erreichen Sie ein weitläufiges Wiesengelände, in der die Spitter ihren Ursprung hat. An vielen Stellen quillt hier das Wasser aus dem Wiesenhang und vereinigt sich schnell zu einem kräftigen Bach, der, noch nahe am Rennsteig, den größten Wasserfall im Thüringer Wald bildet. Ein kurzer Abstecher bringt Sie als Rundweg in den atmosphärisch eindrucksvollen Spittergrund zum Spitterfall. Wer mehr Zeit an der Ebertswiese verbringen will, geht bei heißem Wetter noch zum nahen Bergsee in einem alten Steinbruch oberhalb der Wiese zum Baden.
Ein ruhiger Höhenweg
Der nun folgende, allerdings noch 17 Kilometer weite Wegabschnitt führt auf bequemen Wegen über ruhige, wenig anstrengende Höhen zumeist im dichten Fichtenwald zunächst zur Wiedepfuhlswiese. Dort bringt Sie ein Anstieg von gut 150 Höhenmetern auf eine höhere Geländestufe, auf der es dann bequem weiter bis Oberhof geht. An aussichtreichen Stellen beeindruckt vor allem das südlich gelegene Kuppenpanorama der Hohen Rhön.
Wie geht es weiter
Eine vollständige Wegbeschreibung finden Sie im Wanderführer
Fotos
Mit freundlicher Genehmigung von Martin Simon.






