Von Heigenbrücken nach Weibersbrunn

Die Erschließung des Spessarts als Wander- und Naherholungsgebiet fand unter maßgeblicher Beteiligung des Spessartbundes und seiner Vorläuferorganisationen statt. So wurde 1880 der für die Zukunft bedeutsame Aschaffenburger "Verein der Spessartfreunde" im Gasthaus Löwengrube in Heigenbrücken aus der Taufe gehoben. Nachdem sich in der Folge eine Vielzahl von Vereinigungen gebildet hatte, gelangte man über Etappen in den Jahren 1913 und 1925 zur Gründung des Spessartbundes im Jahre 1927. Das Ehrenmal am Pollasch auf 401 m Höhe soll an die verstorbenen Vereinskameraden erinnern und zum Frieden mahnen.
Fuhrleute ...

[...] Nach einem kurzen Stück die Straße entlang, wendet sich der Waldpfad langsam nach rechts von der Straße ab. Der Wald wird hier von kräftigen Buchen geprägt. Nachdem der Eselspfad einen Weg gekreuzt hat, fällt er leicht ab und schlängelt sich durch schönen Buchen- und Eichenwald. Ab und an kreuzen Waldwege, die nach rechts ins Tal führen, den schmalen Weg. Schließlich kommen Sie an den Kreuzungspunkt (459 m) Kurfürstenweg/Eselsweg. Hier steht auch eine Infotafel des Archäologischen Spessart Projekts.Hier führte nach dem Aussterben der Grafen von Rieneck 1559 eine Trasse von Aschaffenburg nach Lohr über Waldaschaff – von rechts kommend – und Rothenbuch - nach links aufwärts. Diese wurde von den Fuhrleuten aber schlecht angenommen. Es bestand sogar ein Vorschlag, an dieser Stelle eine Raststation zu errichten. [...]
... und alter Wald

[...] Die Straße selbst macht hier eine scharfe Rechtskehre hinunter nach Waldaschaff führend. Sie biegen mit dem Schotterweg nach links ab, der sogleich wieder anzusteigen beginnt. Nach diesem kurzen Anstieg biegt der Weg nach rechts ab und wird wieder ebenerdig. Er führt Sie zunächst durch niedrigen Buchen und Eichenwald. Nach einer Rechtskurve fällt der E etwas ab und der Wald wandelt wieder einmal sein Gesicht in lockeren und hohen Mischwaldbestand. Hier, in der Forstabteilung „Hirnschale“, ist der Spessart noch so wie er sich in früheren Jahrhunderten zeigte: Als überwiegender Baumbestand beherrschten früher vor allem Buchen und Eichen die Waldszenerie. [...]




