Von Höhenhäuser nach Haslach
Zur Biereck Der letzte Wandertag auf dem Hansjakobweg – es sind nur 20 Kilometer bis nach Haslach – verläuft ganz entspannt, da auch der heutige Weg im Großen und Ganzen nur über eine weite, sanfte Senke mit angenehmen Hügeln führt. Am Start in Höhenhäuser haben Sie einen herrlichen Blick voraus auf die Strecke und erblicken ein wunderschönes Tal, das Sie nun durchqueren werden. Zunächst geht es nach Oberbiederbach, dann über eine Hochfläche auf die Biereck, die in vielen Schriften Hansjakobs eine Rolle spielt. Hier wird noch ein schöner Blick zurück zum Brandenkopf gewährt.
Über die Heidburg
Zu Pfingsten wird es auf der Biereck zum traditionellen Schellenmarkt voll, sonst aber ist es ruhig hier, mit Einkehrmöglichkeit zu einem frühen Mittagstisch. Über den Schlosshof geht es zur Ruine der im Dreißigjährigen Krieg zerstörten Heidburg, von der allerdings außer Ringwall und einer verfallenen Zisterne kaum etwas übrig ist. Die Heidburg spielt in Hansjakobs wichtigstem Werk, dem „Leutnant von Hasle“, eine zentrale Rolle. Ein schöner Waldweg zieht am Fuß des Burgberges entlang zum Flachenberg, von welchem aus Sie eine ausgiebige Rundumsicht genießen.
Hansjakobs „Paradies“
Über den Göhringershof erreichen Sie vom Flachenberg aus Mühlenbach – Hof und Dorf ebenfalls beides Orte, in denen von Hansjakob beschriebene Originale lebten. Durch den Wald geht es dann über eine letzte größere Anhöhe hinweg, den Gährenberg. Wenn Sie vom Gährenberg absteigen, schließt sich nicht nur die Wanderung im nahen Haslach, sondern auch das geistige Beisammensein mit Hansjakob. Dieser fand am Fuße des Berges in der Hansjakobkapelle seine letzte Ruhestätte, ganz in der Nähe von Hofstetten, dem letzten Ort vor Haslach, das er als sein „Paradies“ bezeichnete.
Wie geht es weiter
Eine vollständige Wegebeschreibung finden Sie in dem Wanderführer zum Weg. Infos und bestellen
Fotos
Mit freundlicher Genehmigung von Werner Müller, Tourismus Kinzigtal.







