Von Protzen nach Wusterhausen
Zwei Wege Hinter Protzen verlassen Sie langsam das Luchgebiet und tauschen dieses gegen eine leicht hügelige, aber weiterhin ganz offene Landschaft ein. Direkt hinter dem Dorfausgang haben Sie die Wahl zwischen einem direkten Weg durch das Luch oder einem südlicher verlaufenden Umweg, der Sie jedoch mehr von der Landschaft erleben lässt. Die Alternativen vereinigen sich spätestens wieder in Garz oder auch schon früher in Manker, wenn Sie sich nicht die Dorfkirche von Manker mit ihrer bemerkenswerten Abbildung des Schweißtuches der Heiligen Veronika entgehen lassen möchten.
Feldwanderungen ...
In Garz finden Sie auch den bemerkenswerten, ganz aus Feldsteinen erbauten, dreistöckigen Wohnturm der Familie von Quast aus dem 15. Jahrhundert, ein beeindruckendes Beispiel für eine effektive Kleinwehranlage zum Schutze einer Gutsgemeinschaft. Dann überqueren Sie die kleine Tremitz und der Weg schwenkt von West nach Nordwest. Weite, offene Flächen, die von Hecken und einer Vielzahl kleiner, fließender Gewässer unterbrochen werden sowie Feldwege oder mit Kopfsteinen gepflasterte Sträßchen bestimmen den weiteren Weg südlich von Rohrlack und nach Barsikow hinein.
... und Sakralbauten
In Barsikow und etwas weiter am Weg in Metzelthin finden Sie wieder die typischen gotischen Feldsteinkirchen vor, von denen hier in Brandenburg eine jede eine kleine Attraktion vorzuweisen hat. In Barsikow ist dies das bemerkenswerte, vollständige Geläut aus dem Jahr 1513 und auch in Metzelthin sind es die Glocken, besonders die größere der zwei. In beiden Kirchen finden Sie auf den Glocken Pilgerzeichen, die an die Tradition des Weges, den Sie hier pilgern gemahnen. Im Pfarrhaus von Segeletz, nun schon auf Wusterhausener Stadtgebiet, erfreut dann noch eine schöne Madonnendarstellung, bevor Sie den Wandertag beschließen.
Wie geht es weiter
Eine vollständige Wegbeschreibung finden Sie im Wanderführer: Brandenburg: Mittelalterlicher Jakobsweg.
Fotos
Mit freundlicher Genehmigung von Conrad Stein Verlag







