12.02.2012
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Von Barrien nach Wildeshausen

Wassermühle Barrien Die Lage im Hachetal, an welcher entlang Sie gestern die letzten vier, fünf Kilometer gingen, bot sich dafür an, hier schon früh eine Wassermühle zu installieren, die es seit dem 13. Jahrhundert an diesem Ort gibt. Der heutige Bau, der bis 1971 in Betrieb war, eine der am besten erhaltenen Mühlen Norddeutschlands darstellt und jetzt als Gaststätte und Museum dient, stammt allerdings von 1735, was seiner imposanten Schönheit jedoch keinerlei Abbruch tut. Ebenso von großem Interesse ist auch die St. Bartholomäus Kirche von Barrien, in deren Erscheinungsbild sich mehrere Bauweisen vom 12. bis zum 16. Jahrhundert widerspiegeln.

 


Nach Harpstedt

Heute wird es etwas hügeliger, aber weiterhin ist es eine einfach zu laufende Strecke, die man auch gut mit dem Fahrrad bewältigen kann (was mit Ausnahme der Dammer Berge für den gesamten Weg gilt). Der Weg wendet sich nach Westen und führt Sie zunächst über Gessel, den Wald „Gesseler Spreken“ und Dünsen geradewegs westwärts nach Harpstedt. Wald- und Wiesenwege wechseln einander ab, so dass Sie auch im Sommer Schatten finden. Einmal kreuzen Sie übrigens die Gleise der hübschen Museumseisenbahn „Jan Harpstedt“. Amtshaus, Niederungsburg und die barocke Christuskirche sind Harpstedter Kleinodien, die das Städtchen und die Erfahrungen seiner Besucher bereichern, bevor Sie weiterpilgern.

 

Über den Geestweg

Westen bleibt weiterhin die grobe Richtung, auch wenn der Weg einen nördlichen Bogen schlägt. Auch die Landschaft, bestehend aus weiten Wäldern und bewaldeten Flächen, bleibt gleich, wenn Sie vornehmlich über den Geestweg nach Wildeshausen weiterwandern. Die letzten Kilometer des Tages sind dann der Wildeshauser Geest, dem größten zusammenhängenden Waldgebiet Nordwestdeutschlands gewidmet. Ihr Weg führt sie durch dessen südliche Bereiche, den sogenannten „Wildeshauser Zuschlag“. Schon in prähistorischer Zeit war die eigentlich wenig fruchtbare Geest mit ihren Kieferwäldern und Heidepflanzen bewohnt, wie die Funde zahlreicher Siedlungsspuren belegen.

 

Wie geht es weiter

Eine vollständige Wegbeschreibung finden Sie im offiziellen Wanderführer.

Infos und bestellen

 

 

Fotos

Museum Vechta