Von Lichtenfels nach Zapfendorf
Heute warten zwei besondere Erlebnisse auf Sie, das Naturdenkmal des Staffelberges und ein überragendes architektonisches Highlight, die fränkische Wallfahrtskirche Vierzehnheiligen, errichtet an einem Ort, an dem einem Schäfer im 15. jahrhudnert mehrfach Erscheinungen der vierzehn Nothelfer begegneten. Sie verlassen Lichtenfels durch ein weiters Bamberger Tor und gelangen zuerst auf den Kapellenberg hinauf, den eine schöne, dem Jakobus geweihte Burgbergkapelle krönt. Eine Lindenalle führt Sie in einen Wald, und bald geraten sowohl Staffelberg als auch Vierzehnheiligen von weitem in den Blick.
Vierzehnheiligen
Eine gute Stunde nach Ihrem Aufbruch erreichen Sie Vierzehnheiligen, eine Barock- und Rokoko-Basilika, die weit über die Region hinaus auch als „Ballsaal Gottes“ bekannt ist und wahrscheinlich die schönste architektonische Leistung Balthasar Neumanns darstellt. Vierzehnheiligen beeindruckt von außen ebenso wie von innen und Sie können leicht Stunden damit zubringen, all die großen und kleinen Details auf sich wirken zu lassen. Besonders der Gnadenaltar und die ihn umgebenden weißen Stuckfiguren der 14 Nothelfer beeindrucken zutiefst, so dass man sich förmlich losreißen muss, um den Weg fortzusetzen.
Der Staffelberg
Fast schon Verschwendung für einen einzigen Pilgertag ist der Umstand, dass hinter Vierzehnheiligen gleich der Staffelberg wartet, der Sie mit seiner Naturschönheit gefangen nehmen wird. „Ich seh´ die Lande um den Main“ heißt es in einem Vers von Victor von Scheffel und nichts weniger als das ist, was auch Sie von den tafelartigen Felsklippen erblicken werden. Weit schweift der Blick über das grüne Land mit seinen weiß-roten Flecken, die die umliegenden Dörfer anzeigen. Erfüllt von den Eindrücken des Tages führt Ihr Weg Sie dann noch einige Stunden bis zum Tagesziel in Zapfendorf.
Wie geht es weiter
Eine vollständige Wegbeschreibung zu den einzelnen Etappen finden Sie im Wanderführer zu diesem Abschnitt des Jakobsweges.
Fotos
Mit freundlicher Genehmigung von Monika Hanna







