Von Hallerndorf nach Effeltrich
Die heutige Etappe führt Sie zunächst zur alten Königspfalz Forchheim. Dazu überqueren Sie hinter Hallerndorf die Aisch und wandern für einige Zeit durch den luftigen und besonders im Sommer angenehm kühlen Staatsforst „Untere Mark“. Beachten Sie in der Saison die wunderschöne Seerosenblüte auf dem Weiher im Forst! Nach etwa acht Kilometern öffnet sich der Wald und Sie treffen recht unvermittelt auf die ersten Häuser von Forchheim. Sie überqueren den Main-Donau-Kanl und sind bald in der Stadtmitte angelangt.
Forchheim
Forchheim blickt auf eine 1200 Jahre währende Geschichte zurück, wird es doch erstmals schon im Jahr 805 urkundlich erwähnt. Die Stadt war einst eine wichtige Grenz- und Handelssiedlung zwischen dem fränkischen und dem slawischen Raum und lag zudem an der Salzstraße, die von München an die Nordsee führte. Heute stellt sich Forchheim als im Aufmerksamkeitsschatten von Nürnberg ruhig gelegene Kleinstadt dar, die den Besucher mit seinem Fachwerkkern und einigen Sehenswürdigkeiten wie der Kaiserpfalz, dem mittelalterlichen Rathaus, der Martinskirche und weiteren Sakralbauten erfreut. Übrigens trägt Forchheim den so schmackhaften fränkischen Karpfen sogar zweifach im Stadtwappen.
Zum Walberla
Über den Trubbach hinweg verlassen Sie Forchheim in südlicher Richtung. Der Weg ist hier auf einem kombinierten, durchgängig asphaltierten Fuß- und Radweg geführt, der über weite Strecken keinerlei Schatten gewährt und deshalb bei entsprechendem Wetter etwas beschwerlich sein kann. Es gibt auf längere Zeit keine Einkehr- oder Einkaufsmöglichkeit, also denken Sie an Getränke. Bald erhebt sich vor Ihnen die Ehrenbürg, der „Heilige Berg der Franken“, auch „Das Walberla“ genannt. Der Jakobsweg führt jedoch am Berg vorbei, nicht hinauf. Über Sigritzau, hier beginnt eine Eichenallee und Schatten wird wieder gespendet, und Pinzberg erreichen Sie Ihr Tagesziel, Effeltrich.
Wie geht es weiter
Eine vollständige Wegbeschreibung zu den einzelnen Etappen finden Sie im Wanderführer zu diesem Abschnitt des Jakobsweges.
Fotos
Mit freundlicher Genehmigung von Monika Hanna







