Der Jakobsweg in Deutschland
1987 rief der Europäische Rat dazu auf, die Jakobswege neu zu beleben. Das jahrhunderte alte und teilweise schon vergessene europaweite Wegenetz des Jakobsweges rückte damit verstärkt in das Blickfeld von Institutionen, Regierungen, Initiativen und Vereinen.
Seitdem sind eine Vielzahl von Initiativen entstanden, die den regionalen Verlauf des Jakobsweg erforschen und neu ausweisen. Jedes Jahr machen sich unzählige Menschen aus den unterschiedlichsten Motiven auf in Richtung Santiago de Compostela.
Der Jakobsweg an Rhein und Maas
Die alten römischen Heerstraßen zwischen Rhein und Maas waren der Ursprung von Handels- und Pilgerwegen. Anfang 1990 begann die "Stichting Pelgrimswegen te Roermond" die alten Wege der Pilger nach Santiago de Compostella im Gebiet der Maas und der niederländisch-belgischen Grenze bei Thorn zu rekonstruieren. Die Wege wurden dabei neu markiert und ausgewiesen.
Pilgern zwischen Rhein und Maas
Pilgerurkunde beim Wandern auf dem Jakobsweg
Der spanische Jakobsweg ist nicht nur einer der beliebtesten Pilgerwege der Welt, sondern auch einer der schönsten seiner Art. Wer sich nun entscheidet, zumindest die letzten 100 Kilometer bis zum Zielort Santiago de Compostela zu Fuß zurückzulegen, den erwartet ein besonderes Schmankerl: Die Pilgerurkunde Compostela. Die Wanderungen können beispielsweise in Gruppen durchgeführt werden und führen über die besonders üppig begrünten und sehr wasserreichen Regionen von Galicien in Spanien. Aber auch die Kleinstadt Sarria ist einen Aufenthalt wert.
Die letzten 100 km auf dem Jakobsweg (Pures Reisen)







