Von Niedereisenhausen nach Irmgarteichen
Der Ameisenbläuling Ab Niedereisenhausen steigen Sie aus dem Tal der Perf hinaus und über einen kleinen Höhenzug hinunter in das Hörletal. Die wechselfeuchten Wiesen stellen den Lebensraum für einen sehr seltenen Schmetterling dar, den Wiesenknopf-Ameisenbläuling, den Sie besonders in Juni und Juli eventuell zu Gesicht bekommen können. Die Hörle ist mehr Bach denn Fluss, aber es ist sehr schön, an ihr entlang bis Oberhörlen zu wandern. Hier verlassen Sie den Bach und steigen auf gut ausgebauten Wanderwegen ein weiteres Mal auf, diesmal recht leicht und entspannt, auch wenn das Ziel der Galgenberg ist. Später folgt ein steilerer Anstieg zum Staffelböll.
Zwischen Burg und Heiligem Berg
Sie steigen durch eine schöne naturnahe Weidefläche auf, die heute von frei laufenden Schafen kurz gehalten wird. Sie passieren die Philippsbuche, die an die Rückkehr Philipps des Gutmütigen aus niederländischer Gefangenschaft 1552 erinnert, und wandern zwischen Mausköpfchen und dem Heiligen Berg zur Rechten und dem Berg Burg Linken hindurch. Letzterer trägt seinen Namen, da dort einst eine Burg stand, von der aber nichts mehr übrig ist. Auch die Burgruine Hessenwalt auf dem Heiligen Berg ist kaum mehr auszumachen. Zu Ewersbach, das Sie in der Folge erreichen, gehört der Ort Straßebersbach, einst der wichtigste Etappenort zwischen Marburg und Siegen. Sehr schön ist hier die frisch restaurierte und vor kurzem wiedereröffnete Johanneskapelle.
Ein langer Anstieg
Auf dem letzten Abschnitt des heutigen Weges lässt der lange Anstieg zur Haincher Höhe unter Umständen Ihre Beine schwer werden. Interessant zuvor ist bei Rittershausen, selbst ein schöner kleiner Fachwerkort, eine prähistorische Ringwallanlage aus der La-Tène-Zeit. Gute vier Kilometer geht es ab Rittershausen dann stetig auf den Sauerland und Westerwald verbindenden Gebirgskamm Haincher Höhe hinauf. Dann geht es leicht bergab nach Hainchen, wo Sie als Belohnung die einzige Höhenwasserburg Westfalens vorfinden. Nach weniger als zwei Kilometern hinter Hainchen ist dann Irmgarteichen erreicht, ein Ort, der heute im Wesentlichen als Schlafstadt Siegens fungiert.
Wie geht es weiter
Eine vollständige Wegebeschreibung finden Sie in dem Wanderführer zum Weg.
Fotos
Mit freundlicher Genehmigung vom Lanschaftsverband Rheinland und Dr. Schmale
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