Von Schweich nach Trier
Kapelle und Schloss Der letzte Tag sieht Sie Schweich Richtung Quint und Ehrang verlassend. Versäumen Sie aber nicht den kleinen Abstecher zur Marienkapelle am Heilbrunnen, dessen Wasser wundertätige Wirkung haben soll. Beim Forstamt Quint vereint sich der Moselhöhenweg mit dem Karl-Kaufmann-Weg und wird Sie bis nach Trier hinein geleiten. Quint ist schon ein Stadtteil von Trier, der Weg aber führt – eventuell nach einem Abstecher zum Quinter Schloss – noch einmal in den ruhigen Wald hinein. Dahinter stiegen Sie auf zur Ehringer Heide und gelangen nach Ehrang, wo Ihnen das Pfarrhaus St. Peter ans Herz gelegt sei.
Letzte Kilometer am Fluss
Über die Kyllbrücke in Ehrang gelangen Sie dann wieder kurz aufs Land, aber auch schnell nach Biewer, wo die Jakobuskirche Sie noch einmal ganz deutlich darauf hinweist, dass Sie einen Jakobsweg beschreiten. In einem angeschlossenen Hospital fanden Pilger hier schon im Mittelalter Quartier. Und noch immer grüßt eine mächtige Jakobsstatue am Kircheneingang. Es geht ein letztes Mal es zum Fluss hinunter - zu einem schönen Uferspaziergang, bei dem sich schon bald die berühmte Römerbrücke von Trier abzeichnet. Sie sind am Ziel des Mosel-Camino angekommen.
Trier
Augusta Treverorum, die wahrscheinlich die älteste Stadt Deutschlands, sieht das (vorläufige?) Ende Ihrer Pilgerschaft. Der Weg endet auf dem Vorplatz der Abtei St. Matthias, und gewaltig erhebt sich die Basilika vor den Pilgern. Hier liegen die Gebeine des Apostels Matthias, das einzige Apostelgrab nördlich der Alpen oder auf deutschem Boden. Helena, die Mutter Kaiser Konstantins, hat die Überführung der Gebeine in die Kaiserstadt veranlasst und so für den wohl größten Trierer Schatz gesorgt, neben all den anderen Einzigartigkeiten wie Porta Nigra, Kaiserthermen und, und, und, über die Trier gebietet und die Sie sicherlich mindestens einen Tag hier verweilen lassen.







