Von Münster nach Herbern
Ein Tag in Münster Der Jakobsweg beginnt nicht am Dom, sondern vor St. Lamberti, wo ebenfalls eine Jakobusfigur über Ihren Abmarsch wacht. Vorher haben Sie natürlich Gelegenheit, sich an einem zusätzlichen Tag ausführlich der westfälischen Metropole zu widmen. An schönen Kirchen gibt es mehr, als an dieser Stelle genannt werden kann. Aber neben Sakralbauten gibt es auch zahlreiche Museen sowie weitere architektonische Perlen zu besichtigen, etwa das Rathaus oder das Fürstbischöfliche Schloss, das heute die Universität beherbergt. Nicht zuletzt lohnt auch ein Spaziergang über die 5 Kilometer lange Promenade entlang der alten Wehranlagen der Stadt.
In die Hohe Ward
Der Jakobsweg zieht sich noch einige Kilometer durch städtisches Gebiet – beachten Sie den tollen romanischen Wasserturm im Stadtteil Geist – und mitten durch den südlich gelegenen Vorort Hiltrup, an dessen Ausgang Sie ein weiteres Mal den Dortmund-Ems-Kanal überqueren. Nach Überwindung des Kanals verlassen Sie den Asphalt und nehmen eine Forststraße durch den Wald. Nach einem Abstecher nach Osten geht es für einige Kilometer schnurgerade in Richtung Südost, zuerst durch Wald, dann über Felder. Sie befinden sich im Wasserschutzgebiet Hohe Ward, einem natürlichen Trinkwasserfilter in einem breiten Kiessandzug.
Kulturlandschaft
In Rinkerode passieren Sie eine besichtigenswerte Pfarrkirche, bevor es auf Feld- und Wirtschaftswegen weiter nach Süden geht. Neben den Feldern, die sowohl der Viehwirtschaft wie dem Ackerbau dienen, sind es hauptsächlich Obstbaumpflanzungen sowie Eichen-Hainbuchenwälder, durch die der Weg aufgelockert wird. Einzelne Höfe von meist nicht unbeträchtlicher Größe liegen verstreut in der Landschaft, die erst mit Herbern, Ihrem Tagesziel, in 15 Kilometern Entfernung von Rinkerode wieder eine Ortschaft aufweist. Wasserschloss Bisping und Freigut Itlingen sind zwei Gebäude, die entlang des Weges die Aufmerksamkeit auf sich ziehen.







