Von Neustadt a.d. Weinstraße nach Elmstein
Wie schon beim Eintreffen gestern, so fallen Ihnen auch heute wieder die Doppeltürme der Kirche Unserer Lieben Frau / St. Ägidius auf, die sich als Wahrzeichen über der Stadt erheben. Aber wussten Sie auch, dass der Nordturm die größte Gussstahlglocke der Welt beherbergt und erklingen lässt? Interessant ist auch, dass die Kirche seit dem frühen 18. Jahrhundert durch eine Mauer in einen katholischen und einen protestantischen Teil getrennt ist. Zeit für eine Besichtigung besteht, denn der heutige Weg ist etwas kürzer.
Die Tiefebene verlassen und ...
Der Weg beginnt am erst 1920 auf dem Gelände eines Steinbruchs gegründeten Herz-Jesu-Kloster im Westen der Stadt und folgt alsbald dem Speyerbach. Sehenswert ist die moderne Ausstattung des Klosters, die der Künstler Gernot Rumpf anfertigte. Recht plötzlich endet hier die rheinische Tiefebene und der der Pfälzer Wald erhebt sich zu seinen (moderaten) Höhen. Lambrecht, ein Zentrum der Tuchmacherei, Frankeneck und Erfenstein sind die nächsten Orte, zu denen wiederum der Speyerbach Sie geleitet. Ab Neustadt besteht die Möglichkeit eines Abstechers zur Jakobuskirche in Hambach, im Südwesten der Stadt.
... die Pfalz betreten
Der Bach begleitet Sie auch bis zum Tagesziel, nach Elmstein. Sie wandern durch das landschaftlich sehr reizvolle Elmsteiner Tal. Rechts und links ziehen sich den ganzen Tag die ersten Ausläufer des Pfälzer Waldes die Hänge hinauf. In den Sommermonaten wird die Ruhe manches Mal durch ein asthmatisches Schnaufen und eine dampfgetriebene Pfeife durchbrochen: Das ist dann das „Kuckucksbähnle“, das als Museumszug das Elmsteiner Tal von Neustadt nach Elmstein befährt. Bei Erfenstein sind zwei an den Talseiten sich gegenüberliegende Burgruinen von Interesse - die ersten einer ganzen Reihe von Ruinen.
Wie geht es weiter
Eine vollständige Wegbeschreibung zu den einzelnen Etappen finden Sie im Wanderführer.
Fotos
Mit freundlicher Genehmigung von Frau Kiefer (Nordroute) und vom Kuntz Verlag (Südroute).







