Von Klingenmünster nach Fischbach
Klingenmünster, ein ehemaliges Klosterdorf, liegt umgeben von den Weinbergen zu Füßen des Pfälzer Waldes, durch die Sie gestern hier anlangten und heute noch ein paar Kilometer weiterziehen, bis Sie in Bad Bergzabern nach Westen abbiegen und in die Pfalz hineinwandern werden. Doch vorher lohnt sich ein Besuch des alten Klostergeländes. Obwohl es schon im 16. Jahrhundert aufgehoben wurde, sind Teile der alten Klosteranlage heute als Gemeindezentrum in Betrieb, umgeben von Gärten im Stil traditioneller Klostergärten. Von der alten Kirche sind beeindruckende Reste zu besichtigen.
Entlang der Straße zu den Waldseen
Sie wandern mit der Markierung „Deutsche Weinstraße“ nach Bad Bergzabern. Eine ehemalige Wasserburg in Pleisweiler, kurz vor Bad Bergzabern, lohnt einen kleinen Umweg. In Bad Bergzabern selbst sind es wieder die Kirchen, die mit reichhaltigem Schmuck, eigenständigen Details und ebensolcher Architektur die Aufmerksamkeit auf sich ziehen, bevor Sie Ihre Schritte auf den nächsten Abschnitt lenken. Dieser orientiert sich erst einmal für acht Kilometer an einer Bundesstraße, was trotz des Weges im geschlossenen Wald nicht ganz so schön ist. Es folgt jedoch ein schöneres Stück entlang des Portzbaches zu den Waldseen beim Seehof.
Kleine Wildnis
Umso schöner ist auch das letzte Stück des heutigen Tages, das an der Grenze von Pfälzerwald und den Nordvogesen durch das Dahner Felsenland führt. Burgen, bizarre Felsen, weite Wälder, sanfte, offene Hügel und klare Badessen wechseln einander auf diesem Abschnitt ab, dass es eine wahre Freude ist. Die Orte, die Sie berühren – als da wären Busenberg, Rumbach und Ihr Etappenziel Fischbach – verfügen zudem ebenfalls über schöne, besichtigenswerte Kirchen, so dass der Tag sehr knapp zu werden droht, wenn man alles mitnehmen möchte, das geboten wird.







