Von Eppenbrunn nach Kloster Hornbach
Bevor es auf dem Jakobsweg weiter geht, bietet es sich an, die Lourdesgrotte auf dem Kappelberg oberhalb Eppenbrunns zu besuchen. Dann geht es los in das Pirminsland. Denn dies ist der andere Name für die relativ flache und offene Gegend um Hornbach, die zeigt, wie viel man dem Hl. Pirminius zu verdanken hat, der im 8. Jahrhundert das Kloster Hornbach gründete, an dem heute Ihre Pilgerschaft in der Pfalz enden wird. Ihr Weg führt nun auch wieder durch dichter besiedeltes Gebiet als während der letzten zwei Tage.
Aus dem Wald heraus ...
Der geschlossene Wald lockert sich beim geruhsamen Marsch auf Kloster Hornbach langsam auf, denn Sie verlassen nun langsam das Gebiet des Pfälzer Waldes und treten in die Buntsandsteinmassive des Dahner Felslandes und des Zweibrücker Westrichs ein, die auch das Ende der Nordroute bestimmten. Das bedeutet: Das Gelände wird hügeliger, offener und eine Reihe von Höfen und kleinsten Ansiedlungen setzt nun die Landmarken entlang des Weges. Achten Sie übrigens auch auf die Lothringer Kreuze in der Gegend um Eppenbrunn, bei denen es sich um hochinteressante, steinerne Allerheiligenlitaneien handelt.
... in die Felder um Hornbach
Sie folgen für den Rest des Tages einer Reihe kleiner Landstraßen, die aber kaum befahren sind und so trotz Asphaltdecke eine gewisse Ruhe gestatten. Hinter dem Stausteiner Hof führt Ihr Weg Sie auf die Riedelberger Höhe. Von hier oben haben Sie einen exzellenten Blick über das Westpfälzer Bergland und können den Wechsel von weitgespannten, fruchtbaren Hochflächen und engen Tälern aus überblickender Distanz betrachten. Es folgen die letzten Kilometer bis Hornbach, das trotz der Aufhebung des Klosters im Jahr 1587 noch immer hauptsächlich mit dessen Geschichte und mit seinem Gründer Pirminius in Verbindung gebracht wird, der hier begraben, aber später nach Innsbruck überführt wurde. Einige Reliquien sind jedoch zurückgegeben worden, und sie in Augenschein zu nehmen, bildet einen passenden Abschluss dieser Pilgerschaft.







