Von Rottenburg nach Horb
Ihre Pilgerschaft beginnt in Rottenburg am Neckar, einer Stadt aus dem 13. Jahrhundert, die Ihre Aufmerksamkeit besonders durch zwei Kirchen auf sich zu ziehen vermag: den Dom St. Martin - Rottenburg ist seit 1821 Bischofssitz - und die Kirche St. Moritz im Stadtteil Ehingen mit ihren schönen Freskenmalereien. Beide Kirchen beherbergen – natürlich - auch Jakobusfiguren. Von Interesse sind aber auch das Sülchgaumuseum in der ehemaligen Zehntscheuer und die Rekonstruktion eines Teiles der Stadtmauer.
Schönstatt-Zentrum in Liebfrauenhöhe
Sie verlassen Rottenburg über den Neckar hinweg gehend und erreichen als erstes Ziel nach kurzer Zeit die Wallfahrtskirche zur „Schmerzhaften Muttergottes Weggental“. Sie verlassen in der Folge städtisches Gebiet und gelangen in das Umland, zunächst noch auf Asphalt pilgernd, dann auf Gras bewachsenem Weg. Es geht bergauf nach Seebronn, das über eine Jakobskirche verfügt, die auf Ihren Besuch wartet. Der Weg führt Sie im Weiteren durch eine Feld- und Wiesenlandschaft, die vielfach von Obstbäumen bewachsen ist. Entlang von Waldrändern und stärker befahrene Straßen allenfalls querend gelangen Sie über Wolfenhausen nach Liebfrauenhöhe. Hier finden Sie ein Schönstatt-Zentrum, und im angeschlossenen Gästehaus sind Pilger gerne willkommen.
Blicke aus dem Geschichtsgarten zu Horb
Doch eigentlich führt Ihr Weg heute noch 13 Kilometer weiter über Rohrdorf und Mühlen nach Horb. Sie wandern durch weite Felder, allerdings zunächst in der Nähe einer Autobahn, bis Sie bei Mühlen wieder auf den Neckar treffen, an dessen Ufer entlang Sie für den Rest des Tages geführt werden. Vor Orb geht es dann noch einmal hoch über den Fluss hinaus. Vom Aussichtspunkt Rauschbart und vom Steinernen Geschichtsgarten aus, einer Sammlung alter Rechtsdenkmale, die Sie hier besichtigen können, genießen Sie einen weiten Blick tief in das Neckartal hinein und nach Horb. Ein kleiner, steiler Pfad führt Sie abschließend durch den Wald hinunter zu Ihrem Zielort.







