Von Alpirsbach nach Wolfach
Aliprsbach liegt ruhig im schönen Tal der Kinzig und lädt zum Bummel durch seinen historischen Kern. Hochinteressant auch das Kloster Alpirsbach, ein Benediktinerkloster aus dem 11. Jahrhundert, erbaut im cluniazensischen Reformstil, das zur Besichtigung freigegeben ist. Auch im Kloster werden Sie den Heiligen sehen können, wenn Sie genau aufpassen. Der Weg führt Sie dann in südwestlicher Richtung und die Kinzig querend aus dem Städtchen hinaus. Wald und Wiesen sind heute wieder die vorherrschenden landschaftlichen Aspekte, die Sie erwarten. Zunächst geht es aber auf recht steilem Pfad aus dem Tal auf die Höhe.
Von Württemberg nach Baden
Ein letzter, eindrucksvoller Blick auf das Städtchen im Tal unter Ihnen ... und weiter geht es. Bald macht bei Reilinsberg ein farbenprächtiger Grenzpfahl darauf aufmerksam, dass Sie hier vor 1918 die Grenze vom Königreich Württemberg ins Großherzogtum Baden überschritten hätten. Der Weg folgt Richtung Südwesten dem Verlauf der Kinzig, diese manchmal begleitend, manchmal auf ihre Talhöhen aufsteigend, so dass die Route stets abwechslungsreich bleibt. Schenkenzell, mit einem optionalem Abstecher zur Ruine Schenkenburg, anschließend Schiltach und Halbmeil heißen die Orte, die Sie nun entlang des Jakobsweges streifen.
Waldkapelle St. Jakob
Hinter Halbmeil treffen Sie dann auf den eindrucksvollen Serrersteg über die Kinzig, die sich nun schon zu einem echten Fluss gemausert hat. Sie betreten ihn aber nicht und bleiben auf der Südseite der Kinzig. Bald biegt vom Südufer ein Weg hinauf in den Wald ab, der Sie zur Waldkapelle St. Jakob führen wird. Der Weg führt hoch hinauf zur Kapelle, von der aus Sie einen weiten Blick auf den Schwarzwald genießen können. Und Sie bleiben erst einmal auf der Höhe und folgen einem kleinen lokalen Wanderweg, der Sie hoch über dem Etappenort Wolfach auf die Felsen führt und weitere tolle Ausblicke gewährt, etwa vom Käpflefelsen. Sie blicken hinunter auf die Stadt, zu der hinab ein schmaler Steig Sie zuletzt führen wird.







