Von Oberrismingen nach Fessenheim
Besuchen Sie doch noch die Kirche St. Stephan in Oberrimsingen, bevor Sie weiterpilgern - es lohnt sich. Dann geht es hinunter zum Rhein, vorbei an der St. Jakobus-Kapelle in Grüningen, die aber meist geschlossen ist. Sie stoßen auf den Rheinauenweg, der vor Ihren Augen nach Süden und Norden verläuft. Hier müssen Sie sich entscheiden, ob Sie die nächsten drei oder vier Tage nördlich über Breisach und Guebwiller nach Thann pilgern wollen oder ob Sie den südlichen Jakobsweg über Fessenheim und Ensisheim nehmen, der auf diesen Seiten im Weiteren präsentiert werden wird.
Eine Auwaldwanderung nach Frankreich
Nun geht es für einige Kilometer auf dem Damm- und Uferweg durch den hohen Auwald am Rhein entlang. Schwäne ziehen auf dem Rhein und seinen kleinen Armen und Seen entlang. Selbst die Vegetation zeigt: Hier wird alles vom Wasser beherrscht. Das Ufergebiet ist ausgedehnt und die Zivilisation für einige Kilometer ausgeblendet, selbst wenn das Rauschen des Verkehrs auf der A5 bei Ostwind hörbar ist. Auf der Erich-Dilger-Brücke überqueren Sie dann den Alt-Rhein und betreten die Auwälder der linken Seite, die deutlich niedriger sind als die rechtsrheinischen. Voilá, mit dem Flussübergang sind Sie in Frankreich angekommen.
Fessenheim
Sie folgen nun nicht mehr dem Rhein, sondern halten sich westlich und erreichen nach kurzer Zeit den schiffbaren Rhein und den Grand Canal d´Alsace, den Sie über die Fessenheimer Schleuse überqueren. Weiter geht es in Richtung Tagesziel. Achten Sie am Wasserkraftwerk von Fessenheim (das bekanntere, hoch umstrittene Atomkraftwerk liegt weiter südlich) einmal auf die Darstellung des Rheingottes auf der Fassade. Durch lichten Wald und auf kombiniertem Rad- und Fußweg gelangen Sie nach Fessenheim, das Sie über die Rue du Rhin betreten.







