21.05.2012
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Von Tillyschanz / Eslarn nach Teunz

Der Oberpfälzer Wald, in dem Sie Ihre Pilgerschaft beginnen, ist eine Mittelgebirgslandschaft von rauem Klima, die sich entlang der Grenze zur Tschechischen Republik erstreckt und von Waldsassen im Norden bis zum Bayerischen Wald im Süden reicht. Es ist ein dichter Wald, der tief eingeschnittene Flusstäler, Burgen und deren Ruinen und manchen Weiher beherbergt. Der Jakobsweg verläuft zunächst durch den Nördlichen Oberpfälzer Wald und dann durch den Naturpark Oberpfälzer Wald.

 

Wenn Sie den gesamten Jakobsweg ab der Grenze laufen möchten, so müssen Sie von Eslarn aus über leicht nördlich verlaufende Waldwege nach Tillyschanz wandern und von dort aus, aber auf anderem, südlicherem Wege, eben der ursprünglichen Wegführung wieder zurück nach Eslarn wandern. Von dort können Sie dann auf südlicher verlaufendem Pfad nach Eslarn zurückkehren.

 


Orientiert an Bächen ...

... geht es dann weiter über den Jakobsweg, wenn Sie über Wildstein und Fuchsberg nach Teunz wandern. Loisbach, Tröbesbach und Höcherlsbach sowie zum Schluss die Murach, die später in die Schwarzach mündet: So heißen die kleinen Wässer, denen Sie heute begegnen und an denen Sie teilweise längere Zeit entlang wandern. Das Gelände ist nur mäßig hügelig und besteht zu etwa zwei Dritteln aus Wald und einem Drittel aus offenem, meist agrarisch genutztem Gelände, durch das Feld- und Waldweg Sie führen werden.

 

In Eslarn beginnt der Jakobsweg an der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt und führt in südöstlicher Richtung aus dem Dorf. Sie streifen den Atzmannsee, der dem Ort als Badesee dient und wandern entlang einiger Felder in den Wald hinein.

 

Die erste Jakobskirche des Weges

Es ist ein einsamer Weg, der Sie auf einen Sattel führt, der zwischen den Spitzen von Bromberg und dem Stangenberg liegt. Am folgenden Ende des Waldabschnitts eröffnet sich ein weiter Blick in die rundum liegende Landschaft und voraus nach Wildstein. Im Westen Wildsteins liegt der Wildenstein, hier auch Schlossberg genannt, auf dessen Kuppe einst eine Burg, heute teilrestaurierte Ruinen derselben stehen. Dort führt der Weg entlang, verbleibt aber im Hang des Wildensteins.

 

Über Kühried steigen Sie zum Höcherlsbach hinunter und auf die Platte bei Burkhardsberg hinauf. Der Weg führt abwärts nach Fuchsberg und schon von recht weit oben sehen Sie die erste Jakobskirche des Weges, die im 18. Jahrhundert gestiftet wurde. In Fuchsberg angekommen ist das Ziel Teunz schon fast erreicht.

Wie geht es weiter

Eine vollständige Wegbeschreibung finden Sie im Wanderführer:

Der Jakobsweg vom Oberpfälzer Wald bis zum Bodensee - Mehr Infos und bestellen

 

Fotos

Mit freundlicher Genehmigung von Michael Schnelle.