Von Hohenburg nach Sindlbach
Ein langer Weg? Die heutige Etappe ist mit knapp 37 Kilometern sehr lang und sie enthält auch einige An- und Abstiege. Es besteht aber unterwegs die Möglichkeit in Kastl (allerdings recht früh, nach nur 14 km) zu unterbrechen. Wenn Sie zwei Etappen daraus machen, so haben Sie reichlich Zeit, in Hohenburg einen der schönsten Marktplätze der Oberpfalz zu genießen, die malerische Burgruine, ehemals Stammsitz der Markgrafen von Hohenburg oberhalb des Ortes zu besuchen, das Rathaus von 1522 zu besichtigen und die katholische Pfarrkirche St. Jakobus der Ältere in Augenschein zu nehmen, die im Inneren reiche Reminiszenzen an den Heiligen aufweist.
Klosterburg Kastl
Der Jakobsweg verläuft jetzt über Allersburg, ein Weiler mit interessanter Wehrkirche, bis Kastl im Tal der Lauterach, und Sie bleiben meist in der Nähe des Flusses. Sollten Sie hier unterbrechen, bevor es auf recht anstrengende 23 Kilometer nach Sindlbach geht, so sollten Sie unbedingt hoch zur Klosterburg gehen, die beherrschend über dem Ort und der Lauterach liegt. Die auf dem Gelände gelegene Pfarrkirche, die schon 1129 vollendet wurde, gilt als eine der kunsthistorisch bedeutsamsten Kirchen der Oberpfalz. Sehr schön ist aber auch der alte Marktplatz von Kastl.
Berg und Tal
Der folgende Abschnitt umfasst eine Reihe von An- und Abstiegen und führt die meiste Zeit durch waldreiches Gebiet – Sie nähern sich Nürnberg, das schließlich für seinen Waldreichtum bekannt ist – unterbrochen von einigen kleinen Ortschaften. Interessant ist dabei besonders Trautmannshofen, ein knapp eintausend Jahre alter Ort, der auf früh von Kelten besiedeltem Gebiet steht und mit seiner schönen Kirche auffällt. Hinter Trautmannshofen erwartet Sie noch ein einsames Stück Wald, vorbei an zwei „Marterln“, dann erfolgt ein letzter Abstieg durch ein Seitental in das Sindlbachtal.
Wie geht es weiter
Eine vollständige Wegbeschreibung finden Sie im Wanderführer:
Der Jakobsweg vom Oberpfälzer Wald bis zum Bodensee - Mehr Infos und bestellen
Fotos
Mit freundlicher Genehmigung von Michael Schnelle.







