12.02.2012
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Von Giengen nach Nerenstetten

Giengen und die Teddybären Die ehemalige Freie Reichsstadt Giengen liegt seit bald tausend Jahren am Südrand der Schwäbischen Alb im Tal der Brenz. Sie verfügt über eine sehenswerte Altstadt mit vielen schönen Gebäuden. Wahrzeichen der Stadt ist die Evangelische Stadtkirche, die mit ihren zwei ungleichen Türmen sofort auffällt. Sehr schön sind auch das Rathaus und das ehemalige Kornhaus aus dem 15. Jahrhundert und natürlich das Steiff-Museum. Giengen ist schließlich der Geburtsort von Margarete Steiff, der „Mutter der Teddybären“ (auch wenn das erste Steiff-Tier ein Elefant aus Filz war) und bis heute Sitz der Steiff GmbH.

 


Die Charlottenhöhle

Vom Marktplatz ausgehend führt der Jakobsweg Sie aus Giengen heraus und auf die südlich der Stadt gelegenen Höhen. Auf Fußwegen und meist über Wiesengelände wandern Sie nach Hürben und zur Charlottenhöhle, die nahe des Weilers zu finden ist. Dies ist mit 587 m Länge eine der längsten Schauhöhlen Süddeutschlands. Sie wurde nach der zu Zeiten ihres Fundes 1893 amtierenden Königin Charlotte von Württemberg benannt und kann ganzjährig besichtigt werden. Verbunden mit der Tropfsteinhöhle sind heute eine Erlebniswelt sowie ein Höhlenmuseum, das über die Speläologie, die Höhlenkunde, unterrichtet. Wenn Sie das Gelände verlassen, gelangen Sie über dem Lonetal zur Ruine der Kaltenburg.

 

Über dem Lonetal

Von der Kaltenburg sind nur ein paar Wehranlagen erhalten geblieben, aber Sie haben hier einen schönen Blick über das Lonetal, welches die hochmittelalterliche Anlage einst bewachte. Weiter geht es durch Wald und Feld, meist aber auf Forstwegen im Wald nach Stetten. Hier eine schöne Barockkirche, Lindenau, mit großem Gehöft und ehemaligem Kloster-Hospiz. Dann weiter nach Setzingen, wo die evangelische Stadtkirche, die Bartholomäuskirche, einen Besuch wert ist. Achten Sie auf die Fresken, das Taufbecken und die schöne Taufglocke. Ein kurzer Weg entlang von Fahrstraßen bringt Sie dann nach Nerenstetten.

 

Wie geht es weiter

Eine vollständige Wegbeschreibung finden Sie im Wanderführer:

Der Jakobsweg vom Oberpfälzer Wald bis zum Bodensee - Mehr Infos und bestellen

 

Fotos

Mit freundlicher Genehmigung von Michael Schnelle.