Von Krusau / Flensburg nach Handewitt
Dänischer Beginn In einem frühen Industriestädtchen in Dänemark beginnt Ihre Pilgerschaft auf der Via Jutlandica. Unmittelbar hinter der Grenze, leicht mit dem Bus von Flensburg aus zu erreichen, liegt Krusau, wo schon im Jahr 1600 ein Hammerwerk errichtet wurde, das bald nach einem Brand als Kupfermühle wiederaufgebaut und bis 1962 betrieben wurde. Ein Museum erinnert an die industrielle Geschichte Krusaus. Sie verlassen Krusau auf einem Weg, der Sie durch das Tunneltal des gleichnamigen Grenzflüsschens führt, heute ein Interregio-Naturschutzprojekt.
Auf Krummem Wege
Nach Durchquerung des sehenswerten Tales, das reichhaltige Fauna und Flora beherbergt, kommen Sie auf dem Krummen Weg zur Grenze und wandern weiter nach Deutschland hinein. Das ist einer der ältesten Wege der Region und auf dänischer Seite im originalen gepflasterten Zustand erhalten. An der Grenze treffen Sie auf das erste Muschelzeichen, das Ihre Pilgerschaft nun bis Glückstadt begleiten wird. Ein Abstecher nach Flensburg ist hier möglich, doch dieser wäre zu weit, wenn Sie heute noch zum Etappenziel nach Handewitt gelangen möchten.
Naturschutzgebiet Schäferhaus
Nach einem kurzen Wegstück durch den Wald laufen Sie auf den Ort Niehuus zu, wo Sie die Überreste der Burg Niehuus streifen. Von dieser sind lediglich noch ein Burghügel und zu erahnende Befestigungsanlagen übrig geblieben. Sie wandern am Niehuuser See entlang und durch Harrislee hindurch. Der Fund eines 10.000 Jahre alten knöchernen Speeres weist auf die lange Siedlungsgeschichte in der Gegend hin. Auf Hinweise dieser Art werden Sie in den nächsten Tagen immer wieder stoßen. Zum Schluss erreichen Sie das Naturschutzgebiet Schäferhaus, eines der schönsten Schleswig-Holsteins, das sich heute als halboffene Wiesenlandschaft darstellt, kurz gehalten von Galloway-Rindern und einigen Wildpferden.







