Von Handewitt nach Süderschmedeby
Wald und Autobahn Von Handewitt aus geht es durch den Handewitter Forst, ein allerdings kaum länger als zwei Kilometer währender Weg durch den Wald. Den Rest des Tages laufen Sie über freies Feld, entlang mancher Teiche und Seen und durch einige Ortschaften. Hinter dem Wald beginnt die Teichlandschaft, bis Sie zur Autobahn A7 gelangen und, nach Süden abbiegend, für etwa drei Kilometer in ihrer Nähe und Hörweite weiter pilgern. Bei Barderup unterqueren Sie die Autobahn und wandern in östlicher Richtung, dann südlich zum Sankelmarker See, einem 66 Hektar großen See, der seine Entstehung der letzten Eiszeit verdankt.
Oeversee
Sie schlagen westlich einen Halbkreis um den See - ein idyllischer Abschnitt, der allerdings am Wochenende recht voll sein kann, da der See bei Spaziergängern beliebt ist. Südlich des Sees kommen Sie dann nach Oeversee, eine Ortschaft, die mindestens seit dem 12. Jahrhundert besteht. Einst zweigte hier der Stapelholmer Weg vom Ochsenweg ab und führte Waren zum „Nordseehafen von Haithabu“, nach Hollingstedt. Wahrzeichen Oeversees ist die dem Heiligen Georg gewidmete Wehrkirche, die seit dem 12. Jahrhundert Anlaufpunkt für alle Pilger auf der Via Jutlandica war. Die Kirche ist außerordentlich sehenswert und enthält eine Unmenge faszinierender Details.
Schmiedehandwerk
Bevor Sie Oeversee hinter sich lassen sei Ihnen noch das Gebäude des heutigen Luxushotels „Historischer Krug“ aus dem Jahr 1519 zur Besichtigung ans Herz gelegt. Sie queren das Flüsschen Treene und gelangen nach Süden wandernd über Frörup und dann entlang eines Waldrandes nach Süderschmedeby. Der Name bedeutet wahrscheinlich Schmiededorf: Hochöfen zur Eisenerzschmelze sind hier schon für die Zeitenwende nachgewiesen, selbst die antiken Urnen weisen eine Schlackeummantelung auf, und der Schmiedeplatz am Auberg ist wohl die älteste Waldschmiede Schleswig-Holsteins.
Wie geht es weiter
Eine vollständige Wegbeschreibung finden Sie im offiziellen Wanderführer.
Fotos
Mit freundlicher Genehmigung von Karl-Josef Schäfer.
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