12.02.2012
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Von Rendsburg nach Stafstedt

Rendsburg Als Service der Stadt Rendsburg wurde eine blaue Linie eingerichtet, der der Fußgänger nur zu folgen braucht, um nacheinander die Sehenswürdigkeiten der ältesten Grenzstadt zwischen Dänemark und (dem damals noch lange nicht so heißenden) Deutschland zu besuchen: Jüdisches Museum, Denkmal des Freiheitskämpfers Uwe Jens Lornsen, Landestheater, Altes Rathaus und vieles mehr. Etwas außerhalb von besonderem Interesse sind die Schiffsbegrüßungsanlage Willkomm-Höft und die Rendsburger Hochbrücke für den Bahnverkehr mit angehängter Schwebefähre.

 


Der Nord-Ostsee-Kanal

Rendsburg wurde im 12. Jahrhundert gegründet. Auf der Eiderinsel verständigten sich an diesem Ort Dänen und Franken allerdings schon 811 über die Grenze. Heute ist die Stadt allerdings eher als Heim einer wichtigen Verkehrsader berühmt. Wenn es dann nämlich auf den Weg geht, tut sich erst einmal die Erde auf, und Europas längste Rolltreppe trägt Sie mehr als 20 Meter tief hinab unter den Nord-Ostsee-Kanal, die knapp hundert Kilometer lange und mehr als 110 Jahre alte, meist befahrene künstliche Wasserstraße der Welt.

 

Gemütlich durch die Felder

Wenn Sie aus dem Bauch der Erde hinauskommen, ist der weitere Weg wegen der guten Markierungen kaum zu verfehlen. Ein letzter Blick auf die Schiffe im Kanal, die teilweise hoch aufragen und durch die Wiesen zu ziehen scheinen, dann geht es weiter nach Süden. Über Westerrönfeld und Jevenstedt wandern Sie bis Spannan durch die Felder. Die ehemals ausgedehnten Waldgebiete südlich von Rendsburg wurden schon im 17. Jahrhundert abgeholzt, aber hinter Spannan kommen Sie noch durch viele mehr oder weniger zusammenhängende Waldstücke, bis Sie Stafstedt erreichen.

 

Wie geht es weiter

Eine vollständige Wegbeschreibung finden Sie im offiziellen Wanderführer.

 

Infos und bestellen

Fotos

Mit freundlicher Genehmigung von Karl-Josef Schäfer.