Von Jahrsdorf nach Itzehoe
Alte Militärgebiete Über gut ausgebaute Feld- und Wirtschaftswege geht es aus Jahrsdorf hinaus nach Hohenlockstedt. Die Fluren, die Sie durchwandern, und die Bachbrücken, die Sie überqueren, tragen martialische Namen: Moltke, Bismarck, Roon oder Pionier. Sie erinnern an die frühere, lang andauernde Nutzung als Militärübungsgebiet, besonders durch die Finnischen Jäger (das Königlich Preußische Jagdbataillon 27). An diese Nutzung erinnern heute allerdings nur noch die Namen, denn der letzte Standort der Bundeswehr wurde im Jahr 2004 geschlossen.
Hohenlockstedt
Hohenlockstedts Zentrum liegt nicht am Jakobsweg, doch ein Abstecher in die Stadtmitte ist schnell absolviert und führt insbesondere zu dem sehr schönen Kommandantenhaus, auch dies eine Erinnerung an die Militärvergangenheit von Stadt und Landstrich, das heute als stilvolles Rathaus dient. Der Abstecher ist einfach zu finden, folgen Sie nur dem Rantzaubach in die Ortsmitte und wieder hinaus. Von Hohenlockstedt aus geht es an Schlotfeld vorbei und entlang des Itzehoer Forstes, bis Sie die Stadt erreichen.
Itzehoe
Itzhoe wurde erstmalig im 11. Jahrhundert als „Ekehoe“ erwähnt, doch schon vorher bestanden hier eine sächsische Ansiedlung und eine auf Geheiß Karls des Großen errichtete Wallburg auf dem anderen Ufer der Stör. Heute stellt sich Itzehoe vor allem als Einkaufszentrum der Westküste dar. Es verfügt über eine schöne Einkaufszone, die von einer Menge alter Bausubstanz gesäumt ist. Den Pilger werden aber vor allem die Kirche Sankt Laurentiis und das „Adelige Kloster Itzehoe“, ein ehemaliges Zisterzienserinnenkloster, das die Reformation überdauerte interessieren. Wenig außerhalb der Innenstadt lockt dann noch einer der größten Grabhügel Schleswig-Holsteins, das Germanengrab am Galgenberg.







