Von Itzehoe nach Glückstadt
Hinaus zur Stör ... Der größte Teil dieser letzten Etappe auf der Via Jutlandica führt Sie über den Stördeich nach Glückstadt. So gut wie nichts wird den Seewind davon abhalten, Sie kräftig durchzupusten, weshalb Sie bei stürmischem Wetter vorsichtig sein sollten. Im schlimmsten Fall kann man am Deichfuß entlang der Straße laufen. Das sollte jedoch nur ganz selten der Fall sein, genießen Sie die steife Brise! Der Weg führt Sie zunächst an der wohl ältesten Kirche Schleswig-Holsteins vorbei, der Marienkirche zu Itzehoe. Der heutige Bau stammt aus dem 13. Jahrhundert, aber die erste Kirche stand hier schon 831. Aufgrund der Ausstattung der Kirche ist übrigens unbedingt auch eine Besichtigung des Innenraumes empfehlenswert.
... und übern Deich
Der weitere Weg entlang der Stör führt Sie über den Deich flussabwärts. Nach kurzer Zeit streifen Sie Schloss Heiligenstedten, ein Werk des Architekten Nicolas Henri Jardin, das allerdings nicht besichtigt werden kann. Auch der weitere Weg nach Glückstadt führt über den Deich. Weite Blicke schweifen über die Geest- und Marschlandschaft, einige der Störschleifen werden abgeschnitten, doch der Eindruck bleibt unverfälscht. Neuenkirchen und Ivenfleth werden passiert, dann mündet die Stör in die Elbe, und Sie wandern auf dem Elbdeich zum Fähranleger von Glückstadt.
Glückstadt
Glückstadt an der Unterelbe gehört schon zur Metropolregion Hamburg. Ursprünglich gründeten die Dänen Glückstadt als Gegenpol zum prosperierenden Hamburg, jetzt ist es beinahe schon eingemeindet. Die Stadt wurde am Reißbrett entworfen, was Sie heute noch nachvollziehen können, wenn Sie auf dem Marktplatz stehen und die strenge sechseckige Form beachten, die von hier aus durch die Altstadt läuft. Villen und schöne Palais bestimmen bis heute den Charakter des Stadtkernes, Ihre Pilgerschaft auf der Via Jutlandica aber beenden Sie am schönsten in der Stadtkirche.







