Von Sankt Peter nach Waldkirch
Der Namensgeber Auf der zweiten Etappe des Kandelhöhenwegs überschreitet man schon den höchsten Punkt und Namensgeber des Weges, den Kandel. Dies allerdings nur, wenn man einen ‚Umweg‘ von wenigen hundert Metern in Kauf nimmt, die offizielle Ausschilderung des Weges führt nämlich – dem Namen zum Trotz – in geringer Entfernung am Gipfel vorbei. Wobei Gipfel hier sicherlich der falsche Ausdruck ist, der Kandel ist – typisch für den Schwarzwald - eine von der letzten Eiszeit flachgeschliffene Kuppe.
Der Kandel
(...) Geradeaus weiter geht es durch eine Kuhsperre hindurch. Links liegt ein Abflugpunkt für Gleitschirmflieger, rechts verläuft die Straße über den Kandel. An der nächsten Kuhsperre biegt der Kandelhöhenweg jetzt abrupt nach rechts ab, und verläuft in einer weiten Linkskurve um den höchsten Punkt des Kandels herum. Wer auf den Gipfel möchte, läuft hier geradeaus weiter und folgt der Ausschilderung zur Kandelpyramide – ein Steinhaufen markiert den höchsten Punkt. Von hier aus kann man bei passendem Wetter eine herrliche Aussicht über das Rheintal in die Vogesen und den Südschwarzwald genießen. (...)
Abstecher zum Wasserfall
(...) Bevor der Pfad zu einem frisch geschobenen breiteren Weg wird, stehen hier einige sehr schöne alte Bäume im Wald. Nach einigen Minuten biegen Sie nach rechts bergab auf einen von links oben kommenden breiten Forstweg ein. Nach links zweigt bald ein Pfad ab, der mit einem Holzschild ‚Zum Wasserfall‘ ausgeschildert ist. Dieser liegt zwar nicht direkt am Kandelhöhenweg, er bietet jedoch eine nette Abwechslung. Ca. 50 m folgen Sie dem Pfad bergab. Über einen kleinen Bach und vorbei an einer Bank liegt hinter einer Linkskurve ein schöner zweistufiger Wasserfall. Über etwa 10 m fällt hier das Wasser über bemooste Felsen. (...)
Wie geht es weiter
Eine vollständige Wegebeschreibung finden Sie in dem Wanderführer zum Weg. Infos und bestellen
Fotos
Mit freundlicher Genehmigung von Karin Wiedmann.








