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25.05.2012

Von Hainrode nach Pölsfeld

Drei letzte Rundwanderungen Diese letzte Etappe bietet neben dem eigentlichen Verlauf des Karstwanderwegs nach Pölsfeld noch einmal drei Rundwanderungen, die sich zu gut 20 Kilometer Weglänge addieren lassen, bevor es heißt, sich heute oder morgen vom Südharz und seinem Gipskarstaufbau zu verabschieden. Ortschaften auf dem eigentlichen Weg und an den Rundwegen erlauben wiederum eine freie Einteilung dieses letzten Stückes Weg. Bei Hainrode steigen Sie auf eine Aussichtsplattform und sehen, dass der letzte Rest der Streckenführung durch ein offenes Tal geleitet, das auf beiden Seiten von waldigen Hängen beschränkt wird. Der Blick geht hier bis weit in das Harzvorland hinein.

 


Kupferbergbau und seine (guten) Folgen

Die erste Tour führt rund um Hainrode durch Laub- und Mischwälder, entlang des Erlbaches sowie über weite Streuobstwiesen und entlang mancher Viehwirtschaft. Zudem macht aber besonders die Bergbaugeschichte der Region hier auf sich aufmerksam. Denn unterhalb des die Geologie oberflächlich beherrschenden Zechsteinkalkes lässt sich hier auch Kupferschiefer abbauen. Das liegt zwar meist mehr als 200 Jahre, mindestens aber hundert Jahre zurück, aber noch heute bietet der metallreiche Boden spezialisierten Pflanzen die Wachstumsgrundlage, so etwa dem Galmei-Leimkraut und der sehr selten auftretenden Frühlingsmiere.

 

Zwei Schleifen

Über Großfeiningen, durch das Erlbachtal und über Wettelrode geht es dann zum Ende des Karstwanderweges nach Pölsfeld. Die Gegend um Pölsfeld wird dann von einer Süd- und einer Nordschleife erschlossen. Auch in dieser Gegend wurde früher Kupferbergbau betrieben, dessen Spuren sich ebenfalls noch auffinden lassen. Nord- wie Südschleife geleiten Sie zu diesen historischen Spuren sowie zu einer Reihe von Höhlen aber auch hinauf auf kleinere Höhen, die aber vergleichsweise weite Blicke erlauben. Besonders reizvoll ist der letzte südliche Abschnitt, der von Obersdorf durch das Hainsche Tal nach Pölsfeld führt.

 

Wie geht es weiter

Eine vollständige Wegbeschreibung finden Sie im offiziellen Wanderführer.

Infos und bestellen

 

Fotos

Förderverein Deutsches Gipsmuseum und Karstwanderweg e.V.