10.02.2012

Die Südvariante des Nahehöhenweges

Der mit N markierte Nahehöhenweg verlässt in Bad Sobernheim die Nahe. Er verläuft in einem Borgen über die Ausläufer des Hunsrücks und trifft erst wieder an seinem Ende in Bingen auf die Mündung der Nahe.

Die hier beschriebene Variante bleibt noch für ein einhalb Tage länger an der Nahe und hat einen besonderen Charakter. Sie führt Sie an zwei besonderen Sehenswürdigkeiten vorbei: Zum einen dem Disibodenberg - einem alten Kloster in dem Hildegard von Bingen einst Ihr klösterliches Leben begann. Im weiteren Verlauf werden Sie den Rotenfels zu Gesicht bekommen: die höchsten Felsen Deutschlands ausserhalb der Alpen. Hinzu kommen die Fernblicke, die Sie bereits am Unterlauf der Nahe kennenlernen konnten. Und vor allem: Sie tau-chen tief in die Weindörfer ein, die auf diesem Abschnitt geradezu nahtlos ineinander übergehen. Viele Gründe also einen Abstecher zu machen, obgleich ein großer Teil des Weges, zumindest im ersten Teil, über Asphaltwege führt.

 


Über den Galgenberg nach Duchroth und Oberhausen

(...) Der steile Aufstieg belohnt Sie mit einer wunderbaren Fernsicht in Richtung Bad Sobernheim, das Nahetal und die Mündung der Glan. Voraus sehen Sie das enger werdende Nahetal. Unmittelbar am Waldrand zur Linken biegt am Ende einer Weide ein Weg nach links auf einen Waldweg ab. Kurz nachdem Sie abgebogen sind teilt sich der Weg noch einmal. Sie bleiben auf dem weiter geradeaus führenden Weg in den Wald. Im Wald wendet sich der Weg bald nach rechts und führt dann steil den Berg hinauf (Häuser und kurz darauf ein Feld zur Rechten).

Bei einem Grenzstein erreichen Sie eine Kreuzung, auf der drei Wege zusammen laufen. Sie nehmen den Weg ganz links, der direkt an der Reihe von Büschen (zur Linken) vorbei führt. Die Markierung auf dem Grenzstein (blaues Band) ist an dieser Stelle eher verwirrend. Von hier oben auf dem Galgenberg bietet sich Ihnen einen ein weiter Rundumblick: Voraus gibt in einiger Entfernung aber weithin sichtbar der Fernsehturm auf dem Schanzkopf die grobe Richtung ihres Weges an. Rechts sind einige Windräder zu sehen, die auf den Ausläufern des Pfälzer Waldes stehen. In der entgegengesetzten Richtung können Sie weit in den Hunsrück hinein schauen. (...)

Wie geht es weiter

Die vollständige Wegbeschreibung, Profile, Skizzen (schwarz/weiß) und Adressen von Übernachtungsmöglichkeiten finden Sie im fernwege.de - Wanderführer: der Nahehöhenweg.

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