Von Grenzwiese nach Hörschel
Wenn Sie den ersten Anstieg auf den Großen Inselberg hinter sich gebracht haben, offenbart sich Ihnen der Vorteil, den Rennsteig in der hier beschriebenen Richtung von Süden nach Norden zu gehen: bis nach Hörschel führt der Weg, bis auf wenige Unterbrechungen, sanft bergab. So kommen Sie zügig voran.
Landschaft wiederholt sich zunächst das Bild von den vorausgehenden Etappen: Sie laufen auf breiten Wegen durch den Wald, unterbrochen von vereinzelnden Ausblicken. Ab Clausenburg, eineinhalb Stunden vor Hörschel, laufen Sie noch eine ganze Weile durch weitestgehend offenes Gelände mit weiten Ausblicken auf das Werratal.
Bei Clausberg
(...) Sie erreichen eine belebte Strasse. Sie wechseln auf die andere Seite und laufen rechts der Strasse auf einem Pfad nach Clausberg. Bis Hörschel gibt es nun noch einmal einen Szenenwechsel: zwar geht es für einige Abschnitte direkt über die Strasse dafür begleitet Sie ein weiter Blick. Durch eine schöne Allee laufen Sie in den kleinen Ort hinein. (...)
Geschafft: das Werratal
(...) Hinter dem Ort laufen Sie am Waldrand vorbei. Dann führt der Weg noch einmal recht in den Wald hinein. Kurz dahinter erreichen Sie einen Schlagbaum. Bis zur Öffnung der innerdeutschen Grenze markierte diese Schranke das Ende des Rennsteiges. Das Sperrgebiet entlang der Grenze durften nur Anwohner oder besonders befugte Menschen betreten. Von 1972 an wurde daher der Rennsteig auf diesem Stück gesperrt, da sich sein weiterer Verlauf innerhalb der 5 km breiten Grenzzone befand. (...)







