11.02.2012

Von Stühlingen nach Blumberg

Ab Schloss Hohenlupfen Ihr Weg beginnt an der Katholischen Kirche von Stühlingen, unterhalb der markanten Silhouette von Schloss Hohenlupfen, der Überlieferung nach war sie der Ausgangsort für die Bauernkriege im 16. Jahrhundert. Das Plateau, auf dem das Schloss liegt, diente aber schon den Römern als Teil ihrer Wehranlagen. Das Schloss befindet sich im Besitz des Hauses Fürstenberg und ist nur anlässlich eines Mittelalterfestes zugänglich. Der Weg führt Sie ab dem Schloss schnell aus Stühlingen hinaus und in die Wutachschlucht hinab. Vorher lohnt ein Besuch der interessanten, nach Habsburger Vorbild oval angelegten Aktstadt des Ortes.

 


Grenzweg und Wutachflühen

Sie wandern nun für einige Zeit unmittelbar am Wutachbach entlang, Wasseramsel und Eisvogel mit etwas Glück inklusive, während der lauschige Uferwald kühlen Schatten gewährt. Die Wutach markiert zudem bis Grimmelshofen die Schweizer Grenze, die Sie am Weizener Steig auch überschreiten können. Wo die Schweizer Grenze dann langsam östlich abbiegt, gelangen Sie in die Wutachflühen. Gemächlich windet sich der Schluchtensteig hier auf steil abfallende Höhen, die Schwindelfreiheit und Trittsicherheit verlangen, dafür bieten sie aber auch ein imposantes Naturerlebnis.

 

Über den Buchberg

Weiter geht es Richtung Schlucht auf meist ungesichertem Pfad zum Sturzdobel, einem kleinen Wasserfall, hinter dem der Ostweg vom Schluchtensteig abzweigt. Direkt dahinter bietet sich einer der wenigen Ausblicke in die dicht bewaldeten Wutachflühen hinab. Ohne klaffende Abgründe geht es nun zum Buchberg hinauf, auf den sich der Weg durch ein echtes landschaftliches Kleinod schlängelt, in dem Magerwiesen, Wacholderheide und kleine Waldstücke den Wanderer erfreuen. Noch zwei heftige Anstiege und Sie stehen auf dem Buchberg. Der Fernblick reicht bis zum Feldberg und den Alpen; zufrieden und auf entspannendem Weg geht es zum Tagesziel hinab.

 

Wie geht es weiter

Eine vollständige Wegbeschreibung finden Sie im Wanderführer.

Fotos

Mit freundlicher Genehmigung des Landratsamt Waldshut.