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26.05.2012

Von Heimborn nach Hachenburg

Von Heimborn aus folgt der Weg dem Fluss weiter, Farne stehen an seinem Rand, Eschen und Schwarzerlen säumen die Ufer. Sie erreichen nun das Schieferbergwerk Assberg. Eine besondere Attraktion ist die Schieferkapelle, die ganzjährig gute zwanzig Meter tief im Berg besucht werden kann und deren Geschichte und Bedeutung immer noch Rätsel aufgeben. Auch ist das Tal der Nister ein Mühlental mit 21 zum Teil noch bestehenden Mühlen. Wenn Sie sich länger in Limbach aufhalten, so besteht die Möglichkeit zu zwei Ganztages-Exkursionen, die die Mühlen und das Tal auf das Genaueste zu erkunden erlauben.

 


Kloster Marienstatt

Limbach ist ein Ökodorf, das sich nicht nur als mehrfacher Sieger des Wettbewerbes „Unser Dorf soll schöner werden“ hervortut, sondern auch mannigfaltige Biotope und Bodenschutzflächen aufweist. Und natürlich profitiert es immens von der herrlichen Lage an der schönen Nister. Doch schon folgt mit Kloster Marienstatt, einer barocken Anlage der Zisterzienser, der nächste Höhepunkt des Westerwaldsteiges. Das mittelalterliche, später mit barocker Ausstattung versehene Klostergebäude stellt sich heute als hochinteressante dreiflügelige Schlossanlage zur Besichtigung vor. Besonders sehenswert: Bibliothek und Abteikirche mit Rieger-Orgel.

 

Löwenstadt Hachenburg

Sie verlassen das Kloster über eine imposante mittelalterliche Steinbrücke. Gegenüber im Hang kommen Sie dann zu den Resten der unvollendet gebliebenen Burg Vroneck. Die Nister bleibt weiterhin die Richtschnur des Steiges und wird mehrfach gequert. Nach gut 10 Kilometern geht es dann steil über 136 Treppenstufen und einen Hohlweg hinauf nach Hachenburg, einer mittelalterlichen Stadt mit entzückend erhaltenem Kern, über dem, schon vom Fluss unten gut zu sehen, das Schloss Hachenburg thront. Schloss, Museen, Fachwerkbauten sowie das älteste steinerne Gasthaus Deutschlands, die Krone, laden zu Besuch und zum Verweilen. Interessant ist auch die Erlebnisbrauerei Hachenburger, wo Sie den Braumeistern bei der Arbeit über die Schulter gucken und natürlich auch das Erzeugnis verköstigen können.

 

Wie geht es weiter

Eine vollständige Wegebeschreibung finden Sie in dem Wanderführer zum Weg.

 

Fotos

Mit freundlicher Genehmigung von Frau Schöllkopf.