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10.02.2012
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Von Valldemossa zum Refugi de Muleta

Ihre Wanderung beginnt in Valldemossa. Das ist einer der bekanntesten Orte auf Mallorca und das nicht nur wegen der skandalösen Liebschaft, die Frédéric Chopin und die Schriftstellerin George Sands hier auslebten. (Übrigens: der Erfahrungsbericht „Ein Winter auf Mallorca“ von George Sands eignet sich wegen seiner allzu harschen Abrechnung mit den armen Mallorquinern nicht unbedingt zur Reisevorbereitung). Hauptattraktion von Valldemossa ist heute das ehemalige Karthäuserkloster mit dem Museo Municipal. Aber auch die Kirche San Bartolomé und das zur Gedenkstätte umfunktionierte Elternhaus der Inselheiligen Catalina de Tomás verdienen Ihre Aufmerksamkeit. Oder Sie planen einen ganzen Tag für Valldemossa ein und nutzen diesen für Wanderungen zum Berg Teix oder zum Felsen sa Foradada.

 

Das Gebirge beginnt

Die Serra de Tramuntana beginnt in Valldemossa erst so richtig, und der Weg führt Sie nun über geschotterte Feld- und Reitwege auf die Hochebene Pla des Pouet hinauf. Der folgende Pfad ist teilweise nur undeutlich zu sehen. Er ist mit Steinmännchen ausgezeichnet, die aber in nebligem Wetter nicht gut erkennbar sind. Wenn Sie die Hochfläche in langen Serpentinen verlassen ist der Pfad jedoch nicht mehr zu verfehlen und führt Sie auch bald schon in den Schatten von heimeligen Eichen- und Kieferwäldern. Spätestens wenn Sie diese Richtung Deià verlassen haben erschließt sich Ihnen der Name „Ruta de Pedra en Sec“, denn nun werden Sie über die ubiquitären Trockensteinmauern geführt.

 

Cami de Castelló

Deià, ein kleines Bergdorf von etwa 600 Einwohnern, ist heute als Künstlersiedlung nicht ganz unbekannt und bietet dem interessierten Besucher eine Vielzahl kleiner Galerien und Handwerkerateliers zu Besichtigung und zum Einkauf. Doch werden Sie Ihren Rucksack kaum mit großen Einkäufen beschweren wollen, bevor Sie aufbrechen. Hinter Deià folgen Sie zunächst einfach den Wegweisern nach Sóller, das Sie allerdings erst morgen erreichen werden. Sie biegen denn auch recht bald von der Fahrstraße ab und steigen wieder in die Berge hinauf, begleitet wiederum von den bekannten Steinmännchen, die Ihren Weg markieren. Sie beschreiten jetzt bis Sóller immer wieder den historischen und teils neu mit Natursteinen gepflasterten Cami de Castelló. Er führt Sie über alte Oliventerrassen und durch ansonsten schütter bewaldetes Grasland zur Refugi de Muleta nahe des Cap Gros bei Port de Sóller, wo sie Ihren ersten Wandertag beenden.

 


Wie geht es weiter

Eine vollständige Wegbeschreibung finden Sie im "Tourenführer KOMPASSkompakt".

Infos und Bestellen

Fotos

Mit freundlicher Genehmigung von
M. Trippmacher