Vom Ref. de Péclet-Polset zum Ref. de l’Orgère
Die immens attraktive vierte Etappe führt über den Col de Chavière, den mit 2.796 Metern höchsten Punkt, über den ein sentier de grande randonnée verläuft, zurück in die Maurienne. Vom Pass aus soll man bei sehr klarem Wetter Mont Blanc, Pelvoux, Ecrins und auch den Monte Viso erkennen können. Aber auch an nicht ganz so klaren Tagen bietet sich Ihnen ein phänomenales Panorama. Die geringe heutige Wanderzeit lässt Ihnen dabei alle Möglichkeiten die Eindrücke intensiv und mit der nötigen Ruhe aufzunehmen.
Nach kurzem Aufstieg auf den Pass
(...) Ein direkter Weg vom Refuge in Richtung Süden führt wieder auf den GR 55. Nicht ganz anderthalb Stunden benötigt man für den Aufstieg über Geröll zum Col de Chavière, der hier stets gut markiert und mit Steinmännchen versehen ist, wie es sich für einen sentier de grande randonnée gehört. Allerdings ist hier auch im Juli oft noch mit Altschnee zu rechnen. Oben auf dem Pass – mit ein wenig Glück sind Steinböcke zu beobachten – zwischen Dôme de Polset und Pointe de la Partie bei 2.796 Metern angekommen, eröffnet sich Ihnen eine grandiose Aussicht. Über beige-grauen Moränenschutt, aufgehäuft zu interessanten Geländeformationen, türmen sich im Nordosten die gewaltigen vergletscherten Gipfel des Vanoisemassivs. (...)
Über eine Variante des GR 5
(...) Steinmännchen leiten durch Blockfelder, hinter denen es auf breitem Wanderweg weiter bis zur Abzweigung zu dem kleinen See geht. Kurz dahinter trennt sich der hier beschriebene Weg auf einer mit Findlingen übersäten Hochebene vom GR 55, der rechts weiter bis hinunter nach Modane verläuft und dort endet. Nun ist es eine Art ‚Zubringer‘ zum GR 5 (Variante), auf dem es dann bis zum Etappenziel weiter geht. Der Weg ist breit und verläuft denkbar einfach am rechten Hang des Vallon de Povaret entlang, sodass es lediglich gilt, den vielen Eingängen zu Murmeltierbauten auszuweichen. Prägnant, mancher würde wohl sagen: majestätisch, überragt der Aiguille Doran (3.041m) den Vallon. (...)






