Von Calenzana zum Refuge d´ Ortu di u Piobbu
Ein Dorf mit 1.800 Einwohnern im Bartasca-Tal, zu Füßen des Monte Grosso, ist der nördliche Ausgangspunkt des GR 20: Calenzana. Calenzana schmiegt sich idyllisch inmitten von Weingärten, Obstplantagen sowie Mandel- und Olivenbäumen in das Tal. Zwei schöne kleine Kirchen stellen die Sehenswürdigkeiten des Ortes dar, doch auch der Gaumen kann sich hier von zwei korsischen Spezialitäten verwöhnen lassen, vom Schafs- und Ziegenkäse und vom weltberühmten Macchia-Honig. Gut gestärkt machen Sie sich aus diesem typisch korsischen Dorf heraus auf die erste, immerhin schon recht anstrengende Etappe, die Ihnen 1.200 m Aufstieg abverlangt.
Ein steiler Beginn
Es existiert auch eine weniger anstrengende Variante über die Auberge de la Forêt de Bonifatu, aber eigentlich führt der GR 20 auf einem Saumpfad direkt hinaus in die Berge. Bergdörfer klammern sich rechts und links in einiger Entfernung an die Felshänge während der Weg sich immer weiter hinauf windet. Sie überqueren manches Bachbett, sollten im Sommer aber trotzdem viel zu trinken mitführen, da die meisten Bäche dann ausgetrocknet sind. Gegen Mitte der Etappe schraubt sich Ihr Weg in kurzen Kehren steil durch Kiefernwäldchen und Eichen hinauf zur Bocca a u Saltu.
Gipfelbesteigung optional
Die Bocca ist ein grasbewachsener Sattel, von dem aus es für kurze Zeit erquickend bergab geht, bevor es wieder heißt, bergan zu steigen. Der teilweise seilgesicherte Aufstieg zum Capu Ghiovu ist dann ein erster Test für Ihre Schwindelfreiheit. Sie erreichen vor einem Abstecher zum Gipfel eine weitere Kuppe, die Bocca a u Bassiguellu, und sehen in der Ferne schon das Refuge d´Ortu. Der restliche Weg zieht sich dann entspannt durch ein Birkenwäldchen, so dass Sie Kraft sammeln können, um südlich des Refuge in etwa drei Stunden Hin- und Rückweg eventuell den Monte Corona zu besteigen (2.144 m).
Wie geht es weiter
Eine vollständige Wegbeschreibung zu den einzelnen Etappen finden Sie im Wanderführer zu diesem Weg.







