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Vom Ref. de Tighiettu zum Ref. de Ciottulu di i Mori

Zum Refuge de Tighiettu können Sie von Haut Asco auch über eine alternative Strecke gelangen, die den Cirque de la Solitude aus- und den Monte Cinto einschließt, an dessen Flanke Sie dann entlang wandern. Die Variante ist allerdings länger und erfordert eine wirklich gute Kondition, wenn man nicht in den Bergen von der Nacht überrascht werden will. Auch die Hütte am Tighiettu bietet sich als Ausgangspunkt für eine Besteigung des Monte Cinto an. Sie dauert ab hier auch nur etwa 8 Stunden und erfordert dank des höher gelegenen Ausgangspunktes die Überwindung nicht ganz so vieler Höhenmeter wie von Haut Asco aus.

 


Das Stranciacone-Tal

Die heute folgende Etappe zum Refuge de Ciottulo stellt zur Abwechslung einmal eine entspannende Route dar, auf der Sie sich etwas erholen und die Berglandschaft in Ruhe genießen können. Durch Kiefernwälder und an einer Vielzahl von Bächen entlang, diese immer wieder querend, wandern Sie durch das Stranciacone-Tal. Mitten im Tal dann eine besonders angenehme weil auf dem GR 20 so seltene Überraschung: ein kleines Lokal in der Bergerie de Ballone. Hier haben Sie die Möglichkeit, in das höchste Dorf Korsikas, Calasima, in zwei Stunden ab- und wieder aufzusteigen. Wieder auf dem Weg geht es erneut den Berg hinauf, die fünf Zinnen der Cinque Frate im Vordergrund und, immer dominierender, der Gipfel der Paglia Orba zur Linken.

 

Die „Königin der korsischen Berge“

Durch Felsen und Geröll geht es über die Bocca di Foggiale weiter, bis das Refuge erreicht ist. Die Hütte Ciottulu di i Mori ist auch der ideale Ausgangspunkt für einen Besuch der „Königin der korsischen Berge“, den Paglia Orba. So gewaltig sich der Berg, manchmal auch als das „Matterhorn Korsikas“ bezeichnet, mit seinen Schwindel erregenden Felsstürzen auch erhebt: Seine Besteigung ist durch den Wanderer mit etwas Klettererfahrung auf der Normalroute doch recht einfach zu bewältigen – gutes Wetter, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit vorausgesetzt. Die Aussicht, beispielsweise auf das „Loch des Teufels“ im Capu Tafunatu, lohnt die Anstrengung auf jeden Fall.

 

Wie geht es weiter

Eine vollständige Wegbeschreibung zu den einzelnen Etappen finden Sie im Wanderführer zu diesem Weg.

Mehr Infos und bestellen

Fotos

Mit freundlicher Genehmigung von Heiko Wessels www.kraxl.de und Florian Holz.