Vom Refuge de Prati zum Refuge d`Usciolu
Von der Hütte aus können Sie schon zu Tagesanbruch einen schönen weiten Blick über die Gegend genießen, der bis Ghisonaccia und ans Meer reicht (was in der Nacht noch schöner aussieht). Dann geht es auf eine Etappe, die sich weitgehend an Berggrate hält und deshalb auch im weiteren Tagesverlauf in erster Linie mit atemberaubenden Blicken dienen kann. Das obere Taravo-Tal mit den Ortschaften Palneca, Ciamanacce und Cozzano liegt dabei meist in Ihrem Rücken, die ferne Küstenebene des Fium´Orbo in Laufrichtung.
Eine (echte) Gratwanderung …
Zunächst führt der Weg über von Schafen beweidetes Grasland, aber schon nach ein paar Minuten zeigt der GR 20 mit zu beiden Seiten des Weges steil abfallenden Felspartien sein bekanntes Gesicht. Auf schroffem Grat geht es zur Punta della Capella. Der Gipfel wird allerdings genauso wie der des folgenden Punta di Campitello in wildem Kreuz und Quer umgangen, wobei man die ganze Zeit konzentriert auf den Weg achten sollte. Sie kreuzen den Fernwanderweg Mare a Mare Centro und kommen an zwei Abstiegsmöglichkeiten nach Catastaghju und Cozzano vorbei, die allerdings einiges an Zeit verschlängen
… als Vorbereitung für weitere Grate
Kurz hinter dem Col de Laparo treffen Sie auf die einzige Quelle des Tages. Sie laufen zunächst auf einem anspruchsloseren Abschnitt, aber bald schon kommen Sie wieder an einen Grat und gelangen dann über steile Stufen, später enge Serpentinen auf den Grat unterhalb des Punta Mozza. Auf einem weiteren Grat streifen Sie den Gipfel des Punta Bianca und wandern unterhalb des Monte Formicola entlang. Wer nicht auf der bald erreichten Hütte nächtigen will kann an dieser Stelle auch nach Catastaghju oder Chisa absteigen, muss dann aber am nächsten Tag ein paar Kilometer mehr laufen, um wieder auf den GR 20 zu gelangen.







