Vom Refuge de Paliri nach Conca
Der letzte Tag bricht an. Aus Bergen werden heute Hügel, der Wald weicht der berühmten korsischen Macchia, und die gesamte letzte Etappe steht im Zeichen eines langsamen und vergleichsweise erholsamen Abstiegs hinunter zum Meer (wobei Conca noch auf 400m Höhe liegt). Trotzdem muss man sich ein letztes Mal gut mit Wasser eindecken, denn im Sommer ist auch dieser letzte Weg recht trocken. Der GR 20 führt am Punta di i Paliri vorbei wo ein Blick zurück eine majestätische Aussicht auf die Punta Tafunata di i Paliri und die Ferriate-Gruppe eröffnet.
Ein Bad zum Abschied
In weitem Bogen geht es um die Punta di Monte Sordu und noch einmal in steilen Kehren zur Bocca Villaghello hoch. Es geht zu den Ruinen der Cabanes de Capellu, wo sich endgültig die Macchia durchsetzt und Zistrosenduft die Luft erfüllt. Zwei schöne Badegumpen laden zu einer Pause und einem erfrischenden Bad ein, denn jetzt vermisst man plötzlich die Kühle der Berge. Hinter den Gumpen und nach Überquerung einer kleinen Furt über den Punta-Pinzuta-Bach gilt es eine letzte, moderate Steigung zu bewältigen und auf die Bocca d´Usciolu zu gelangen, von deren Kuppe Sie einen ersten Blick auf Conca werfen können.
Conca
Ein etwa halbstündiger Abstieg bringt Sie in den kleinen Ort Conca. Er verfügt zwar nur über 300 Einwohner aber als End- bzw. Einstiegsort für den GR 20 auch über touristische Infrastruktur und eine Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz. Schnell sind Sie etwa in Porto Vecchio oder auch Bastia. Wer noch einmal seinen Füßen vertrauen will, der kann auch einen etwa zweistündigen Gang ans Meer nach Favone antreten, wo es einen schönen Strand und beste Bademöglichkeiten im Meer sowie Unterkunft gibt.







