12.02.2012
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Von Guebwiller nach Thann

Der heutige Weg in südlicher Richtung nach Thann beginnt mit steilem Anstieg über knapp 200 Höhenmeter, fast ebenso steilem Weg wieder von der Höhe hinunter und ist im weiteren Tagesverlauf durch ein sanfteres Auf und Ab gekennzeichnet. Waldstücke und offene Gebiete wechseln einander ab, Weinberge säumen vielfach den Weg. Sie verlassen Guebwiller über eine Allee und biegen in einen Eichenwald. Nun geht es hinauf und dann hinunter nach Jungholtz. Interessant ist hier die barocke Basilika Notre-Dame de Thierenbach. Hinter Jungholtz geht es auf einem Waldweg hangaufwärts weiter Richtung Wattwiller.

 


Wald und Wein und reichlich Obst

Um Wattwiller heißt es, für kurze Zeit asphaltierte Straßen zu nehmen, bis Sie auf Feld- und Wirtschaftswegen wieder in die Weinberge und baumbestandenen Wiesen eintauchen. Der Weg durch diese aufgeräumte, hügelige Kulturlandschaft zeigt Ihnen, dass die Gegend von den fruchtbaren Böden der Vulkanlandschaft und dem warmen örtlichen Wetter profitiert und diese Gegebenheiten in Form von Obst und Wein auf das Nützlichste umsetzt. Prächtig ist der Anblick natürlich besonders in Spätsommer und Herbst.

 

Bach und Fluss am Schluss

Uffholtz und Steinbach sind die nächsten Ortschaften, durch die Sie der Jakobsweg nun geleitet. Dann folgt wieder ein Stück durch lichten Wald. Kleine Seen liegen hier versteckt, manches Bächlein werden Sie überqueren während die Route mal leicht auf- dann wieder ebenso leicht abwärts führt. Bei Vieux-Thann kommen Sie dann wieder an die Thur und folgen dieser auf einem Radweg unterhalb von Weinbergen bis zu einer Brücke, über die Sie in Thann hinein pilgern und den Tag beschließen können.

 

Wie geht es weiter

Eine vollständige Wegbeschreibung zu den einzelnen Etappen finden Sie im Wanderführer zu diesem Abschnitt des Jakobsweges.

Infos und Bestellen

 

Fotos

Mit freundlicher Genehmigung von Hans-Jörg Bahmüller