Von Villiers-sur-Saulnot nach Villersexel
Eine geräumige Herberge bot den Wandernden Obdach, bevor es heute auf eine noch etwas längere Etappe als gestern geht. Die Landschaft bleibt dabei ein Mix von lichtem Laubwald und agrarisch genutztem Feld oder offen gelassener Wiese. Das Gelände flacht jedoch ab und führt Sie heute (mit einer Ausnahme am Vormittag) in zwar stetigem Auf und Ab aber mit nurmehr geringen An- oder Abstiegen durch die Hügel der Franche-Comté. Aufgelockert wird das Ganze durch eine Vielzahl kleiner und sehr kleiner Ansiedlungen.
Jesus und die Emmaus-Jünger
Corcelles, Gémoval, Courbenans und Courchaton sind die Namen der nächsten Weiler. Dabei müssen Sie zwischen den beiden letztgenannten mit dem GR 59 einmal steil hinauf auf den Berg Bois de la Pérouse. Oben führt ein schöner, aussichtsreicher Weg an der Bergkante entlang und lohnt die Mühen des Aufstiegs. Sanft geleitet der Jakobsweg Sie dann hinab nach Courchaton. Die Dorfkirche enthält eine ganze Reihe von bildlichen Darstellungen des Pilgerns. Interessant und nahezu einzigartig in der Darstellung von Pilgerschaft ist ein Bild, das Jesus und die Emmaus-Jünger im linken Chorfenster zeigt.
Durch die Suhlen
Weiter geht es in ein sanftes Tal hinab und ebenso sanft wieder hinauf nach Grammont, ein Stück das auf einem schönen Grasweg geführt ist und hinter Grammont in die Wiesen und Viehweiden um Bournois mündet. Im Tal gelangen Sie dann nach Fallon, leider sind dessen Schloss und Kirche nicht zu besichtigen. Dann müssen Sie auf eine missverständliche Wegführung achten. Dass Sie richtig sind, merken Sie daran, dass Sie in der Folge einen unbefestigten Waldweg mit reichlich Wildschweinsuhlen beschreiten. Hinter dem Wald kommen Sie dann aber wieder auf befestigte, bzw. asphaltierte Strecke, die Sie das letzte Stück von Villers-la-Ville nach Villersexel bringt.







