Von Saint Julien-Chapteuil nach Le Puy-en-Velay
Die letzte Etappe auf der Via Gebennensis steht bevor. Le Puy-en-Velay, der Ausgangspunkt der Via Podiensis und damit der älteren Jakobswegestrecke nach St.-Jean-Pied-de-Port liegt zum Greifen nahe. Feldwege führen Sie zunächst nach Eynac und weiter dem Ende Ihrer Wanderung entgegen. Vor Eynac überqueren Sie noch die Sumène und wandern hinab zu den Weilern Tournecol und Marnhac.
Der Montjoie: den Berg der Freude
Über Straßen und später entlang einer Schotterpiste erreichen Sie dann Saint-Germain-Laprade mit seiner schönen alten Kirche aus dem 12. Jahrhundert. Hier halten Sie sich dann Richtung Norden und sehen schon bald den Montjoie, den Berg der Freude, von dem aus die Pilger schon immer den ersten Blick auf Le-Puy-en-Velay werfen konnten. Es ist ein wahrlich eindrucksvoller Anblick: Zwei hoch aufragende Basaltspitzen prägen den Wallfahrtsort neben dem Turm der Kathedrale und der auf einer Vulkannadel thronenden Chapelle Saint-Michel-d´Aiguilhe.
Le Puy-en-Velay: der große Sammelort der Pilger
Le-Puy-en-Velay war seit Bestehen der Jakobswege einer der wichtigsten Sammelorte für die Pilger. Mit seiner auf dem Berg liegenden, eindrucksvollen Kathedrale, die von der UNESCO 1998 als Weltkulturerbe ausgezeichnet wurde ist es ein bedeutender Wallfahrtsort aus eigenem Recht. Ziel der Wallfahrer war eine der wenigen Schwarzen Madonnen. Die Pilgermesse wird von April bis September täglich gefeiert. Egal, wie es für Sie weitergehen sollte - Rückkehr oder weitere Pilgerschaft - es lohnt sich in jedem Fall, für Le Puy einen Extratag des Aufenthaltes einzuplanen.






