Von Corbingy nach Prémery
Mit Corbigny haben Sie das Morvan erreicht und betreten das Zentralmassiv oder La Montagne Noir (Schwarzes Gebirge), ein Name, der sich auf die dichten Mischwälder in dem Gebirgszug bezieht. Corbigny selbst ist eine kleine Stadt, deren Kirche Saint-Seine Sie noch besichtigen könnten, bevor Sie sich wieder auf den Weg machen, hinunter zur Yonne. Beim Verlassen der Stadt werden Ihnen die Ruinen der alten Stadtbefestigung auffallen. Die Gebäude der Benediktiner-Abtei Saint-Leonard finden Sie auf der anderen Seite des Flusses, sie liegen aber nicht direkt auf dem Jakobsweg.
Ein erstes (sanftes) Auf und Ab
Sie überqueren aber auf jeden Fall den Fluss und folgen dem Kanal Nivernais, bevor es dann bergauf Richtung Pazy geht, ein kleiner Ort, der bald auf asphaltierten Straßen erreicht ist. In der Folge wechseln sich Teerstraßen und Feldwege ebenso ab wie Wegstrecken bergauf mit munterem Bergab. Es grüßt das Zentralmassiv. Guipy und Saint-Révérin sind die nächsten Ortschaften entlang des Weges.
Wälder um Boulon
Da auch diese Etappe wieder deutlich über 34 km aufweist, ist auf die Pilgerherberge von Saint-Révérin hinzuweisen, falls Sie Ihre 'Tagesration' an Wandern aufteilen wollen. Andernfalls steht aber jetzt der für die Region so typische, recht dichte Wald auf dem Programm, der den Weg nun dominiert, auch wenn es weniger Waldwege als vielmehr asphaltierte Straßen sind, über die die Via Lemovicensis verläuft. Zunächst erfolgt ein langer Anstieg nach Moussy, dem sich dann der restliche Weg über Boulon und Vilaine, den Fluss Nievre kreuzend, nach Prémery anschließt.
Wie geht es weiter
Eine vollständige Wegbeschreibung zu den einzelnen Etappen finden Sie im Wanderführer zu diesem Abschnitt des Jakobsweges.
Fotos
Mit freundlicher Genehmigung des Conrad Stein Verlages.







