Von Prémery nach Nevers
Prémery ist ein wenig auffälliges, kleines Städtchen. Der interessierte Besucher findet neben der obligatorischen Kirche eigentlich nur noch ein Museum, das sich der Ausstellung von Steingut und Töpferwaren widmet. Auf kleinen und wenig befahrenen Straßen verlassen Sie sodann den Ort, wechseln dann auf Feldwege, um eine größere Autostraße zu umgehen und steigen in das Tal und zu dem Ort Mauvron hinab.
Aufstieg nach Quellerie
In der Nähe der Fontaine du Bois beginnen Sie dann auf einer geraden, lang gezogenen Straße durch den Wald den Aufstieg nach Quellerie. Dieser Weg ist typisch für das Zentralmassiv, das mit seinem Reichtum an Flüssen und Bächen über eine Unzahl von Tälern und diese abteilende Höhenzüge verfügt, die Sie stetig herauf und wieder hinunter wandern lassen. Hinter Quellerie schließen sich die Orte Guerigny und Demeurs an, danach überqueren Sie wieder den Fluss Nievre. Ab hier meist stetig steigend führen kleine Asphaltstraßen Sie nach Nevers.
Noviodunum – Nebirnum – Nevers, Geschichte erleben
Kein Geringerer als Julius Cäsar ließ hier im Zuge der Eroberung Galliens am Zusammenfluss von Loire, Nievre und Allier ein Nachschublager errichten, aus dem sich der heutige Bischofssitz Nevers entwickeln sollte. Die Stadt ist heute zudem Hauptstadt des Départements Nievre und gilt auf Grund der Vielzahl von Museen und Kunstschätzen als Ville d´Art (Stadt der Kunst). Eine eingehende Besichtigung sollten Sie sich nicht entgehen lassen.







