15.03.2010
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Von Valigny nach St.-Amand-Montrond

Auch heute dominieren wieder asphaltierte Straßen, es sei denn, Ihnen steht der Sinn nach einer Expedition in die (nicht ganz so wilde) Wildnis. Zunächst aber führt Ihr Weg Sie durch das Uhrentor aus Valigny hinaus auf die Straße. Kurz hinter dem Städtchen finden Sie die Kapelle Saint-Roch am Wegrand vor, unmittelbar vor der Départementsgrenze nach Cher. In Charenton-du-Cher müssen Sie sich dann entscheiden, welche Wegalternative Sie nehmen wollen.

 


Drei Alternativen

Eigentlich existieren aber nur zwei realistische Alternativen, denn der direkte Weg zu Ihrem Tagesziel führt an einer stark befahrenen Landstraße entlang. Diese können Sie jedoch in nördlicher oder südlicher Richtung umgehen. Die nördliche Umgehung führt Sie über wenig befahrene Straßen und auf einen kleinen Berg, der Ihnen schöne Ausblicke bietet. Der weitere Weg führt ebenfalls über Asphalt aber in relativer Ruhe ans Ziel. Auch der Weg durch die Vororte von Saint-Amand-Montrond ist auf dieser Strecke der schönste.

 

 

Durch den 'Wildwuchs'

Die Alternativstrecke führt vielfach über unbefestigte Feldwege, die offensichtlich auch recht gering frequentiert sind, wovon ein nicht unerheblicher Bewuchs des Weges zeugt. Aber Sie kommen gerade noch ohne Machete durch. Entspannend ist dann die recht lange Strecke am Canal du Berry entlang, die zu dieser Alternative gehört. In jedem Fall erwartet Sie ein schöner Abend in Saint-Amand-Montrond, einer Stadt mit langer Geschichte, die bis in prähistorische Zeiten zurückreicht.

 

Wie geht es weiter

Eine vollständige Wegbeschreibung zu den einzelnen Etappen finden Sie im Wanderführer zu diesem Abschnitt des Jakobsweges.

 

Infos und Bestellen

Fotos

Mit freundlicher Genehmigung des Conrad Stein Verlages.


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