Von La Souterraine nach Bénévent-l´Abbaye
La Souterraine, übersetzt heißt dies „Die Unterirdische“, ist ein kleines, mittelalterliches Städtchen, das sich in vielen Bereichen seine mittelalterliche Architektur und ein entsprechendes Erscheinungsbild bewahren konnte. Von Interesse sind besonders der ehemalige Konvent Saint-Bernard-de-Soeurs-du-Saveur, der auch die örtliche Pilgerherberge bereithält, das Tor Porte Saint-Jean aus dem 13. Jahrhundert und die Kirche Notre-Dame, deren unterirdische Krypta Namensgeberin für die Stadt ist. Diese Krypta wird seit alters her besonders von den Pilgern aufgesucht.
Entlang der Straße nach Bénévent
Eisen- wie Autobahn querend laufen Sie aus der Stadt heraus und nehmen einen Weg entlang einer Landstraße nach Saint-Priest-la-Feuille. Sie laufen weiter entlang dieser Straße, der D10, die aber in der Regel recht wenig befahren ist. Zwischendurch wechseln Sie auf einen Feldweg, halten sich jedoch ab Chamborand wieder an die Straße, so dass der Weg heute kaum zu verfehlen ist, denn diese führt Sie bis nach Bénévent-l´Abbaye hinein.
Reliquien des Bartholomäus und eine weitere Muschel
In Bénévent-l´Abbaye ist ein Besuch der Abteikirche sicherlich von Interesse. Sie gehört zu einem Augustinerkloster, das im 11. Jahrhundert hier angesiedelt wurde. Als es Reliquien des Heiligen Bartholomäus aus Italien erhielt, nahm es auch den Namen des Heiligen an. Die Reliquien befinden sich heute in der Abteikirche. Interessant ist vielleicht noch, dass die Firma Shell die örtliche Pilgerherberge sponsort. Nun - zumindest entspricht das Logo des Mineralölkonzerns dem Wahrzeichen der Via Lemovicensis und aller anderen Jakobswege.
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